Anlegen in Private Equity: Einfach, digital und zu fairen Kosten

Die Private-Equity-Plattform Moonfare ebnet individuellen Investoren den Zugang zu den großen Fonds der Branche. Was die Anlageklasse so attraktiv macht, erläuterte Hans Haderer, Board of Directors von Moonfare, auf dem HVT in Berlin.

Geht es nach Hans Haderer steht die alternative Anlageklasse Private Equity hierzulande vor dem nächsten Wachstumsschritt. Der Board of Directors von Moonfare stellte jüngst auf dem HVT-Event das Konzept der digitalen Private Equity-Plattform Moonfare vor. Er präsentierte, wie Anleger sich schon mit kleineren Ticketgrößen an hochkarätigen Private Equity-Investments beteiligen können. „Und das einfach, digital und zu fairen Kosten“, erläuterte Haderer.



Eine Zahl verdeutlicht das aktuelle Potenzial der Anlageklasse. Zwei Billionen Dollar. Das ist die Summe des Geldes, die die PE-Branche eingesammelt, aber noch nicht investiert hat – das sogenannte „dry powder“. Geld ist somit genug vorhanden, machte Haderer deutlich. „Jetzt ist ein guter Zeitpunkt einzusteigen.“ Studien zeigen zudem, dass professionelle Investoren ihren PE-Anteil in den vergangenen Jahren deutlich erhöht haben.

Und die Renditechancen sind besser als bei der klassischen Anlage in Aktien und Anleihen, auch wenn die Investments weniger liquide sind. „Private Equity bietet Überrenditen“, betonte Haderer. Ein weiterer Vorteil ist die äußerst geringe Korrelation zu den traditionellen Assetklassen. „Wer wirklich breit diversifiziert anlegen will, kommt an Private Equity nicht vorbei“, erläuterte der Experte.

Doch bislang hatten private Anleger in der Regel keinen Zugang zu der renditestarken Anlageklasse, es sei denn, sie sind hochvermögend. Nun jedoch öffnet sich das alternative Investment, das in der Vergangenheit institutionellen Investoren und großen Family Offices vorbehalten war, immer stärker auch für Privatinvestoren. Dazu maßgeblich beitragen will Moonfare. 

Die Plattform will Private Equity als Anlageklasse investierbar machen und ebnet deshalb auch individuellen Investoren den Zugang zu den großen Fonds der Branche. „Wir sind eine technologiegestützte Plattform, die es Einzelpersonen ermöglicht, in erstklassige Private-Equity-Fonds zu niedrigen Mindestbeträgen und Gebühren zu investieren.“

Denn so attraktiv die alternative Anlageklasse auch ist, so unterschiedlich sind die Fonds und deren Ergebnisse. „Die Qualitätsunterschiede sind gewaltig“, sagt Haderer. Und weil die Spannweite zwischen guten und schlechten Fonds sehr groß ist, sei die Auswahl für den Erfolg entscheidend. Und genau hier bietet Moonfare den entscheidenden Vorteil: „Moonfare deckt 50 Prozent der Top-Quartil-Fonds ab“, sagt Haderer und ergänzte: „Und wir haben die großen Namen der Branche auf der Plattform.“ Dank der Ticketgröße von 100.000 Euro sei eine breite Diversifizierung möglich. „Investoren können sich so ein kleines PE-Portfolio aufbauen.“