Auf Langlebigkeit einzahlen

Warum eine veränderte Personalpolitik und Investitionen in die Gesundheit lohnen. Anlagen enthalten Risiken, einschließlich dem des Kapitalverlustes.

Die Lebenserwartung der Menschen ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass der globale Altersdurchschnitt aktuell bei 72 Jahren (2016) liegt. Dies entspricht einem Anstieg von 5,5 Jahren gegenüber dem Jahr 2000 und 30 Jahren seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Und die Wachstumskurve geht weiter nach oben: Allgemein wird erwartet, dass sich der globale Anstieg der Lebenserwartung im Laufe des Jahrhunderts fortsetzen wird. Gleichzeitig sinkt die Geburtenrate in vielen Ländern. Der Anteil der Über-60-Jährigen steigt entsprechend: Bereits 2017 betrug er weltweit 13 Prozent, bis 2050 wird er vermutlich auf 25 Prozent gewachsen sein.

„Eine höhere Lebenserwartung in Kombination mit einer sinkenden Bevölkerung im erwerbstätigen Alter stellt eine ernstzunehmende Herausforderung für das bestehende Arbeits- und Rentensystem dar“, sagt Marie Fromaget, Human Capital und Diversity Analyst bei AXA Investment Managers. Denn: Die Zahl der Arbeitnehmer pro Rentner nimmt ab. Der Altenquotient – also das Verhältnis der Personen im Rentenalter zu Personen im erwerbsfähigen Alter – wird für das Jahr 2050 weltweit auf 4:1 geschätzt.


Ältere Arbeitnehmer halten

Eine höhere Lebenserwartung hat einen längeren Ruhestand zur Folge. „Das setzt die staatlich finanzierten Rentensysteme unter Druck. Viele Menschen werden außerdem nicht in der Lage sein, während ihres Arbeitslebens genug zu sparen, um sich für mehr als 30 Jahre im Ruhestand zu versorgen. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Weltbevölkerung länger arbeiten muss, um ihre gestiegene Lebensdauer finanzieren zu können“, schlussfolgert Fromaget.

Unternehmen könnten die Folgen des Demografiewandels abmildern, indem sie den Markt für reifere Arbeitnehmer erschließen. „Einerseits entlastet dies die Rentensysteme, andererseits bietet dieser zusätzliche Pool von Arbeitskräften den Unternehmen die Möglichkeit, die Produktivität und das Wachstum in hart umkämpften Märkten aufrecht zu erhalten, die insbesondere durch den Mangel an Nachwuchskräften in wissensintensiven Berufen und schwer zu haltende Millennials belastet sind“, so Fromaget weiter. Die Bedeutung des Pools an älteren Arbeitnehmern dürfe angesichts des Wettbewerbsvorteils für Unternehmen, den diese Generation mit sich bringen kann, nicht unterschätzt werden. „Die ‚One Size fits all‘-Personalpolitik gehört der Vergangenheit an, und wir sehen bereits Anzeichen dafür, dass neuere Generationen die Verantwortung für den Wandel der Gesellschaft übernehmen“, so die Expertin weiter. Zukunftsorientierte Unternehmen sollten die Gelegenheit nutzen, um ihr gesamtes Humankapitalmanagement und ihre Prozesse zu überarbeiten und eine altersgerechte Personalpolitik zu schaffen, die sowohl ältere als auch jüngere Generationen nicht vernachlässigt.


In Gesundheit investieren

Ein längeres Leben verursacht auch höhere Gesundheitskosten. Die Vorbeugung und Behandlung altersbedingter chronischer Krankheiten wird in den nächsten fünf Jahren ein wesentlicher Treiber der Gesundheitsausgaben sein. 10.000 Amerikaner erreichen jeden Tag das Alter von 65 Jahren, wodurch sich die Ausgaben für die persönliche Gesundheitsversorgung verdoppeln. Diese Kosten werden sich im Alter von 80 Jahren wiederum mehr als verdoppelt haben.1 Ältere Menschen sind dabei die größten Treiber der globalen Gesundheitsausgaben: Bis 2020 dürften diese um 5,3 Prozent steigen.

Anleger können diese Entwicklungen langfristig für sich nutzen – wenn sie in die richtigen Branchen investieren. Dazu zählen Unternehmen, die in Bereichen tätig sind, die von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Langlebigkeit profitieren – wie die medizinische Behandlung und Seniorenbetreuung.

Der AXA WF Framlington Longevity Economy setzt genau auf die Bereiche, die langfristige Kapitalzuwächse durch den demografischen Wandel versprechen. Er investiert in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere solcher Unternehmen, die einen Bezug zur alternden Gesellschaft und zu der steigenden Lebenserwartung weltweit haben. Der Fonds legt sich nicht auf Regionen oder Branchen fest, sondern legt den Fokus auf das Umsatzvolumen von Unternehmen in Bezug auf einzelne Themen und Teilsektoren, wie zum Beispiel die Pharmaindustrie, private Gesundheitsversorgung und mehr. Das verschafft ihm einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern und macht ihn interessant für Investoren, die mit Weitblick anlegen möchten. Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder: Der AXA WF Framlington Longevity Economy konnte in der Anteilsklasse A (ISIN: LU0266013126) über fünf Jahre 10,63 Prozent p.a. erzielen (Morningstar, Stand 12.12.2018).2

 

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1 PGIM
2 ©Morningstar, 13. Dezember 2018. Die hierin enthaltenen Zahlen, Analysen und Meinungen sind (1) zum Teil Eigentum von Morningstar dürfen (2) weder kopiert noch verbreitet werden, sind (3) keine Anlageberatung, werden (4) nur zur Information zur Verfügung gestellt. Es gibt (5) keine Garantie, dass sie vollständig, korrekt oder aktuell sind. Sie können (6) Fondsberichten entnommen sein, die zu verschieden Zeitpunkten veröffentlicht wurden. Erfolge und Wertentwicklung der Vergangenheit bieten keine Gewähr und sind kein Indikator für die Zukunft.

 

 

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