Ausblick auf 2019: Nicht auf die Schwarzmaler hören

Der Versuch eines Ausblicks auf das Jahr 2019 beginnt mit einem Blick auf die Kursrückgänge an den Aktienmärkten in den vergangenen Monaten.

Insbesondere der schwache Börsenmonat im vergangenen Oktober mit zwischenzeitlichen Kursverlusten im DAX von neun Prozent hat viele Anleger nervös werden lassen. Die meisten Börsianer waren irritiert durch Schlagzeilen in den Medien wie zum Beispiel: „Aktienkurse stürzen“, „Märkte taumeln“ oder auch „Blutbad bei Aktien“. Das ist völlig übertrieben. Denn was im Oktober an den Börsen geschah, schaffte es nicht einmal in die Top 300 der größten prozentualen Bewegungen.

Überlegen Sie bitte: die Kursverluste an den Aktienmärkten sind für den überwiegenden Teil unserer Kunden keine realen Verluste – sondern nur Buchverluste. Erst wenn Anleger nervös werden und aus Angst vor weiteren Kursrückgängen ihre Aktien oder Investmentfondsanteile verkaufen (ohne Rücksicht auf den wahren Wert der dahinter stehenden Unternehmen), dann erst wird aus einem Buchverlust ein realer Verlust.

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: Lassen Sie sich nicht verunsichern – von nichts und niemandem und schon gar nicht von notorischen Schwarzmalern. Wer sich von Schwarzmalern verunsichern lässt, dem entgehen die meisten Kursgewinne. Denn die Schwarzmaler finden immer Argumente, warum es an Börsen bald abwärts gehen müsste. Richtig ist, dass Aktienkurse fallen können. Richtig ist auch, dass sie tief fallen können. Dessen sollten sich die Anleger immer bewusst sein.

Nichts für Angsthasen

Doch welche Schlüsse sollten daraus gezogen werden? Die Möglichkeit von Kursverlusten ist nämlich ein Dauerzustand an den Aktienmärkten. Wer davor Angst hat, wird nie Aktien kaufen und sich damit von der Anlageklasse mit den höchsten Renditen fernhalten. Das ist aus Anlagegesichtspunkten eine teure Fehlentscheidung. Denn die bisherige Börsengeschichte zeigt, dass die Optimisten unterm Strich immer recht behalten haben. Sonst stünden die Aktienindizes nicht auf Rekordhochs. Natürlich ist das keine Garantie für die Zukunft. Wer aber grundsätzlich an wachsendem Wohlstand auf der Welt glaubt, der kann auch von langfristig weiter steigende Aktienkursen ausgehen.

Trotzdem werden wir uns im Jahr 2019 daran gewöhnen müssen, dass die Zeit außergewöhnlich niedriger Kursschwankungen erst einmal vorbei ist, die Volatilität – also die Schwankungsbreite – an der Börse wieder zunimmt und sich somit normalisiert. Aber keine Angst vor Volatilität im Jahr 2019! Denn Volatilität ist ja per se nichts Schlechtes – Volatilität ist der Preis für die höheren Renditen der Aktien.

Langfristig ohne Alternative

Mein dringender Rat lautet: Anleger und Sparer sollten ihre Aversion gegen die angeblich so riskante Aktienanlage endlich ablegen und statt auf ihr irrationales Bauchgefühl besser auf ihren rationalen Verstand hören. Langfristig werden die Aktienbörsen wieder neue Höchststände erreichen, so wie in der Vergangenheit schon viele hundert Male. Und auch wenn zurzeit vieles gegen den Kauf von Aktien oder Aktienfonds spricht, wie zum Beispiel politisches Unwetter, Handelskrieg oder geopolitische Unruhen, die Aktienkurse werden wieder steigenSie können sich darauf verlassen!

Kaufen Sie je nach Ihrer persönlichen Risikoneigung einen höheren Anteil an offensiven Investmentfonds, zum Beispiel den Schmitz & Partner Global Offensiv Fonds, und einen niedrigeren Anteil an defensiven Fonds, beispielsweise den Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds, wenn Sie die langfristigen Ertragschancen höher bewerten. Oder kaufen Sie einen größeren Anteil am Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds und einen kleineren Anteil am Schmitz & Partner Global Offensiv Fonds, wenn für Sie die Vermeidung von übermäßigen Risiken in den Vordergrund stellen.

Aktien und Aktienfonds sind ein absolutes Muss in Ihrer privaten Altersvorsorge. Lassen Sie sich durch nichts und niemanden davon abbringen. Gerne zitieren wir zum wiederholten Male an dieser Stelle die Worte des langjährigen Mentors des Verfassers dieser Investmentfonds-Berichte, André Kostolany: „Kurzfristig ist es riskant, Aktien zu haben. Langfristig ist es riskant, keine Aktien zu haben!“