Big Data: Revolution der Vermögensverwaltung

Vermögensverwalter haben die Vorzüge der Digitalisierung entdeckt und nutzen diese, um bei der wachsenden Automatisierung des Finanzhandels schnell und zuträglich reagieren zu können. Es soll somit eine effiziente und möglichst risikofreie Vermehrung der Gelder gewährleistet werden, welche ihnen anvertraut wurden. Mit Blackrock setzt das weltweit größte Unternehmen im Bereich der Vermögensverwaltung auf diese Technologie. So sind vier neue Fonds mit dem Namen „Blackrock Advantage Fonds“ entstanden, bei denen neue Technikangebote zum Einsatz kommen.

Bei der Analyse sind drei Punkte ausschlaggebend. Informationen zu den Investments, die Bestimmung des Marktes und die Makrothemen. Durch die Nutzung von Big Data kann der Spezialist innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Daten verarbeiten und diese zu seinem Vorteil nutzen. Es kommt zu einem sichereren Entscheidungsprozess, bei dem sich die Gefahren minimieren. Man erhält zusätzlich einen zeitlichen Vorsprung. Somit kann sich der professionelle Anleger vor den Konkurrenten beispielsweise für einen Einzeltitel entscheiden und diesen zu hervorragenden Konditionen in seinen Besitz bringen. Steigt das Interesse der Marktteilnehmer an diesem Titel, dann erhöht sich der Kurs. Nun steht der Experte vor der Entscheidung, ob er diesen veräußert oder in weiterhin besitzt.
Die praktische Anwendung ist dabei leicht erklärt. Die Fondsmanager erstellen ein neues Produkt, bei dem es zur Verwendung von neuen Datenquellen kommt. Dabei stehen dem Fachmann enorme Rechenleistungen und eine intelligente Software zur Verfügung. Diese ist einfach nutzbar, sorgt außerdem für nochmalige Zeiteinersparnisse und erhöht zusätzlich die Effizienz. Die Ergebnisse kann der Manager anschließend bewerten und entscheiden, ob er diese für seine Zwecke nutzt. Ferner erkennt er eher Trends, weshalb er zu einem Vorreiter wird und weniger Konkurrenten hat.



Es entstehen weitere Vorteile

Durch die Nutzung dieser neuen Digitalangebote kommt es für die Investmentfirmen zu deutlichen Einsparungen. Sie brauchen nun weniger Personal für die Arbeiten, da nun ein Computer und die dazugehörigen Algorithmen für zuverlässige Ergebnisse sorgen. Folgerichtig erhöht sich die Gewinnmarge und der Betrieb kann seine Leistungen zu besseren Bedingungen anbieten. Dadurch steigt das Kundeninteresse, weshalb sich das Unternehmensergebnis verbessert. Die Anschaffungs- und Wartungskosten fallen ebenfalls niedrig aus. Zusätzlich gibt es Spezialisten, welche die Wartung übernehmen, weshalb sich die Betriebe auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Da Rechner keine Pausen benötigen, arbeiten diese rund um die Uhr. Jederzeit können diese auf Veränderungen an den Märkten oder Börsen reagieren. Intelligente Programme übernehmen sogar den Handel und sind dabei deutlich reaktionsschneller als der Mensch. In vielen Fällen entscheiden Wimpernschläge darüber, ob es zu Gewinnen oder Verlusten kommt.
Der Anwender bekommt auf einfachste Weise einen Überblick und muss nicht in jedem Gebiet bewandert sein. Die Bandbreite der vorhandenen Anwendungen ist dabei groß. Es gibt spezielle Programme, die das Kaufverhalten analysieren und zeigen, welche Werte beispielsweise aus dem Einzelhandelssektor zukünftig gefragt sind. Andere Softwarelösungen werten Wetterdaten aus und können daher präzise vorhersagen, wie Ernten ausfallen werden. Dies ist wichtig, wenn es um den Weltmarktpreis für Nahrungsmittel geht.