Bitwala vor dem Start: Volksbanklizenz angestrebt

Das Unternehmen möchte bis Mitte November ein eigenes Bankkonto auf den Markt bringen, das auf der Blockchain basiert. Gelingt dieses Vorhaben, dann handelt es sich um das erste deutsche Blockchain-Konto. Sie könnten damit das Bankgeschäft revolutionieren. Die Nutzerfreundlichkeit soll das Interesse an Kryptowährungen steigern und den Handel erleichtern, die Zukunftsprognosen für Bitwala scheinen somit gut. Durch die Zusammenarbeit mit der solarisBank gewann die Firma einen zuverlässigen Partner, über welchen sich die Geschäfte abwickeln lassen. Zusätzlich kümmert sich der Betrieb um die Kontoführung und die damit verbundenen Verpflichtungen und Herausforderungen.

Dieses Online-Banking-Angebot basiert komplett auf Kryptowährungen und der Blockchain. Dadurch erleichtert sich das Traden und Aufbewahren, weshalb die Kunden noch einfacher von den sich dort bietenden Potenzialen profitieren. Schon jetzt haben fast 34.000 Personen diese Kontolösung für sich entdeckt und wollen diese nutzen, sobald sie offiziell startet.
 

Weitere Vorzüge, die sich bieten

Auch hier greift die Einlagensicherung, was bedeutet, dass Gelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro abgesichert sind, wenn das Bankhaus in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Dabei muss der Interessent jedoch beachten, dass Krypto-Inhalte nicht darunter fallen.

Mit nur wenigen Klicks lässt sich das gesamte Leistungsspektrum nutzen. So kann der Kunde Transaktionen durchführen, ohne dass er dafür ein eigenes Tradingkonto benötigt. Andere Anbieter setzen ein solches voraus. Zeiteinsparungen beim An- und Verkauf sind die Folge, weshalb der Trader viel effizienter ist und von sich ändernden Marktlagen eher einen Nutzen zieht. Christoph Iwaniez, der den Posten als CFO bei Bitwala bekleidet, gab sein Wort, dass kein Geschäft länger als eine Stunde braucht, bis dieses erfolgreich abgeschlossen ist. Dabei sind die technischen Voraussetzungen derzeit nicht komplett ausgeschöpft. Gelingt dies, dann dauert eine Transaktion nicht länger als fünf Minuten. Dieses Ziel hat sich der Betrieb gesetzt und steckt in diese Optimierung jede Menge Kapital.
 

Eine eigene Internetpräsenz ist vorbereitet

Damit die Kommunikation so einfach wie möglich verläuft, hat Bitwala eine Homepage eingerichtet, die sich direkt an die deutschsprachigen Investoren wendet. Somit können auch Personen, die des Englischen nicht mächtig sind, am Marktgeschehen teilnehmen. Alle Fachbegriffe sind ins Deutsche übersetzt. AGBs und weitere Richtlinien sind daher eindeutig.

Zusätzlich findet der Besucher dort eine Art von Lexikon vor, welches Wissen über die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen verbessert. Dieses Angebot ist entscheidend, denn nur wer sich im Vorfeld gut informiert und die Materie kennt, ist in der Lage, dass er sein Kapital vergrößert. Durch das Anlegen vieler Fachartikel und Begriffsbeschreibungen unterscheidet sich Bitwala von anderen Mitbewerbern, die sich nur auf den Umsatz und den Unternehmensgewinn konzentrieren.
 

Der deutsche Markt und dessen Voraussetzungen

Die Digitalwirtschaft steht mit der Realwirtschaft in einer engen Verbindung, weswegen der Standort Deutschland für sich als Absatzmarkt hervorragend eignet. Da konservative Anlagestrategien derzeit nur geringe Erträge bringen und oftmals die Teuerungsrate unterschreiten, sind neue Optionen gefragt. Erste Investoren haben Kryptowährungen schon für sich entdeckt und vermehren das ihnen anvertraute Geld innerhalb von kürzester Zeit.
Ebenfalls bildet sich langsam eine Blockchain-Infrastruktur heraus. Deutschland ist für Start-ups ein interessanter Standort, der viele Möglichkeiten mit sich bringt. In Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg ist eine florierende Gründerszene entstanden.

Doch es gibt noch Schwierigkeiten. Einheitliche Standards für die Besteuerung fehlen beispielsweise, was zu großen Unterschieden innerhalb Europas führt. Außerdem beklagen die Firmen einen Fachkräftemangel, da die Experten zumeist für amerikanische oder asiatische Konzerne tätig sind. Ferner fehlen die passenden Lehrstühle an Universitäten für die Ausbildung.