B2B-Software-Startup lockt bekannte Investoren

Christian Eggert ist ein ehemaliger Manager von Bonativo sowie Minodes und hat sich nun für einen neuen Weg entschieden. Er hat ein neues Produkt erarbeitet, das aller Voraussicht nach 2019 auf dem Markt erscheint. Dafür hat er das Start-up „Back“ gegründet, welches eine Software entwickelt, die sich im B2B-Bereich einsetzen lässt.

Eggert möchte zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige Details der Öffentlichkeit verraten. Doch Experten brachten in Erfahrung, dass er an einem Programm arbeitet, das sich für Unternehmen eignet und die dortigen Abläufe vereinfacht. Speziell geht es dabei um die Arbeit im Team, die viele Herausforderungen birgt, weshalb es dort immer wieder zu Problemen kommt. Auch erfuhren die Fachleute, dass es sich hier um keine App handelt, sondern um eine Anwendung, die auf Desktops läuft. Dabei nutzt das Unternehmen die Vorteile der künstlichen Intelligenz. Zusätzlich kam heraus, dass der Unternehmenssitz in Berlin liegt. Dies bestätigte Janis Zech, der als Partner bei diesem Projekt einstieg. Mit der deutschen Bundeshauptstadt haben die beiden Gründer sich ein hervorragendes Umfeld für ihr Vorhaben gesucht. Innerhalb Europas nimmt die Metropole eine Spitzenplatzierung ein, wenn es um Neugründungen geht.


Bekannte Geldgeber sind ebenfalls mit an Bord

Nur durch ausreichend Grundkapital ist die Entwicklung einer solch komplexen Software möglich. Die beiden Verantwortlichen schafften es bei ihren Präsentationen, dass sie Unterstützer von sich begeisterten. Schon acht Wochen nach der Gründung stellten Point Nine Capital und Seedcamp Gelder zur Verfügung. Nach Insiderinformationen ist Nine Point mit ungefähr 17 Prozent an der Firma beteiligt. Bei Seedcamp liegt der Wert bei drei Prozent.
Eggert, Zech und James Lafa, der CTO der Back Technologies GmbH ist, halten zusammen 77 Prozent aller Anteile. Der Rest war frei erhältlich und ist auf unterschiedliche Interessenten verteilt. Zech verrät nicht, wie hoch die Finanzierungssumme war und welche Geldreserven sich daraus ergeben.
Ebenfalls möchten die Entscheidungsträger zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details veröffentlichen. Ein Grund liegt darin, dass das Vorhaben erst startete und es sich nicht absehen lässt, welche Schwierigkeiten noch auftreten, die beispielsweise zu Verzögerungen sorgen. Wer auf Linkedin den Profilen der drei Hauptanteilseigner folgt und sich mit diesen näher beschäftigt, bringt in Erfahrung, dass die Entwicklungsphase im Mai 2018 begann.
Christian Eggert sammelte schon als Junggründer in der Start-up-Szene erste Erfahrungen. Er erschuf einen Service, der sich auf die Lieferung von regionalen Lebensmitteln spezialisiert hatte und über Niederlassungen in Amsterdam, London und Berlin verfügte. Leider überzeugte sein Angebot die Kunden nicht ausreichend, weshalb der Betrieb nach eineinhalb Jahren Insolvenz anmeldete.


Ein neuer Trend, dem die Gründer folgen

B2B-Tools sind bei Kunden sehr beliebt und stellen eine neue Möglichkeit des Geldverdienens dar. Damit diese Anwendungen richtig funktionieren bedarf es eines großen Fachwissens, weshalb Mitarbeiter gefragt sind, die schon lange in diesem Bereich tätig sind und wissen, welche Herausforderungen es im Alltag gibt. Nur praxisorientierte Angestellte verfügen über den dafür notwendigen Erfahrungsschatz und sind daher besonders wertvoll.
Durch den Einsatz der neuen Angebote ist sichergestellt, dass die Effizienz und die Effektivität innerhalb eines Konzerns steigen. Finanzielle Einsparungen und bessere Bilanzergebnisse sind die Folge.