Das Für und Wider eines Bitcoin-Investments

Beim Bitcoin handelt es sich um eine reine Digitalwährung. Das bedeutet, dass anders als beim Euro oder beim Dollar kein physisches Geld in Form von Münzen oder Scheinen existiert. Die Entwicklung des Bitcoins wurde von einer kleinen Entwicklergruppe um Satoshi Nakamoto vorangetrieben. Die Idee hinter der Kryptowährung und der Blockchain-Technologie ist die Dezentralisierung des Zahlungsverkehrs. Insbesondere die letzte Finanzkrise trieb die Entwickler zu diesem disruptiven Ansatz, der mit einem hohen Maß an Transparenz überzeugen kann. Während klassische Fiatwährungen von Institutionen wie der EZB überwacht werden, gilt dies bei Kryptowährungen nicht. Vielmehr basiert der Zahlungsverkehr auf einem Rechenalgorithmus. Dieser ist komplex und kompliziert gestaltet, sodass die Verifikation nur mithilfe eines entsprechenden Mechanismus gewährleistet werden kann. Im Maximum können 21 Millionen Bitcoins geschaffen werden, sodass die angewendeten Proof-of-Work-Algorithmen immer ineffizienter bei der Schaffung neuer Tokens werden.

 

Welche Risiken birgt ein Investment

Bereits im Januar 2018 befand sich der Bitcoin auf einem Höchststand. Seitdem nahm der Kurs rapide ab und notiert nun bei 6.200 US-Dollar. Das sollte vor allem potenziellen Investoren bewusst sein. Stark schwankende Kurse können ein hohes Verlustrisiko bedeuten. Vor allem die rapiden Anstiege führten zu nachhaltigen Rücksetzern.

Des Weiteren findet die Währung vor allem im Schwarzmarkt Anwendung und wird von Kriminellen genutzt. Die nicht vorhandene Regulierung bedeutet auch, dass die Währung im Fokus von Hackern steht. Insgesamt soll der entstandene Schaden bei mehr als elf Milliarden Dollar liegen. Dies verdeutlicht sich auch an der hohen Anzahl von Kryptobörsen, die bisher gehackt wurden. Aus einer Studie geht hervor, dass rund jede dritte Kryptobörse bereit im Fokus von Angreifern stand. Doch neben dem grundlegenden Risiko des Verlusts können Anleger auch schnell auf falsche Währungen hereinfallen. Das liegt vor allem daran, dass die Währungen von jedem Unternehmen entwickelt werden können und keine Prüfung stattfindet.

 

Die Chancen eines Investments

Ein Investment in Bitcoin bedeutet jedoch auch eine Chance zur Erzielung einer hohen Rendite. Mittlerweile beherrscht die Währung mehr als 50 Prozent des Krypto-Gesamtmarktes und besitzt neben Ethereum und Ripple nur wenige Konkurrenten. Das bedeutet auch, dass immer mehr Anwender auf die Funktionalität der Währung zurückgreifen. Durch die Limitierung der maximalen Coin-Menge kann eine starke Inflation der Währung vermieden werden.

Insbesondere die Benutzung einer sicheren Wallet trägt dazu bei, die Sicherheit im Umgang mit den Kryptowährungen zu steigern. Wer auf eine Hardware-Wallet setzt, kann beispielsweise das Risiko eines Hacks unterbinden. Wer nun ein Investment in Bitcoin anstrebt, der sollte beachten, dass dies mit einem hohen Risiko einhergeht. Stattdessen sollte eine breite Diversifikation über mehrere Währungen angestrebt werden. Das senkt das Risiko des Totalausfalls und bringt hohe Renditechancen. Langfristig stehen die Chancen zur Adaption des Bitcoins gut.