Dating-App-Algorithmen finden jetzt auch den perfekten Bankberater

Die Frankfurter Sparkasse geht neue Wege, die für die Kunden attraktiv sind und dabei helfen sollen, dass sich das Bankhaus auch im digitalen Zeitalter bewähren kann. Diese können nun selbst einen Berater wählen, der zu ihnen passt. Rund 300 Frauen und Männer stehen dafür zur Verfügung. Bei der Ermittlung der besten Fachfrau oder des passenden Fachmanns kommen Algorithmen zum Einsatz, die auch Partnerbörsen verwenden. Auf diese Weise findet der Interessierte innerhalb kürzester Zeit und mit wenigen Angaben die geeignete Vertrauensperson.

Das in der Finanzmetropole ansässige Geldhaus tritt frisch und modern auf. Schon das Gebäude deutet darauf hin, dass die Frankfurter Sparkasse bemerkt hat, dass es neue Wege der Kundenansprache und der Kommunikation bedarf. Das Aussehen der Arbeitsplätze ist jung und modern. Zusätzlich findet hier der Interessierte keine gelernten Bankkaufleute vor, sondern beispielsweise eine junge Frau, die sich im Studium auf Sprachen und die Lehren von alten Philosophen spezialisiert hat. Sie arbeitet mit ihren Kollegen in der Fraspa. An diesem Ort werden neue Ideen kreiert, die das Bankgeschäft verändern und verjüngen sollen. Es kommt zur Erarbeitung von kreativen Ansätzen, mit denen sich die Bank von anderen Anbietern unterscheiden kann und somit ein neues Alleinstellungsmerkmal besitzt.


Viele Aspekte spielen dabei eine Rolle. So legen die dort angestellten Personen ein besonderes Augenmerk auf gesellschaftliche Veränderungen. Sie sorgen beispielsweise dafür, dass es zu einer veränderten Wahrnehmung des Unternehmens kommt. Nur auf diese Weise bleibt auch die Sparkasse, die schon über viele Jahrzehnte existiert, am Puls der Zeit und kann seine Kunden zeitgemäß ansprechen.


Die Arbeit hat sich gelohnt

Nun ist eines dieser Projekte kurz vor der Vollendung und kommt in den praktischen Einsatz. Es verlässt die Projektphase und muss nun zeigen, dass es auch im Alltag besteht. Wer bei der Sparkasse in Frankfurt nach einem passenden Kundenbetreuer sucht, dem steht nun eine neuartige Option offen. Wie auf einer Seite, auf der man den perfekten Partner fürs Leben finden kann, kann man dort nach dem geeigneten Geldspezialisten suchen. Oftmals interessante und kreative Fragen gibt es, die der Interessierte beantworten muss. Anschließend kommt es zu einer Auswertung und man bekommt Vorschläge vorgelegt, aus denen man aussuchen kann. Es ergeben sich dadurch Synergieeffekte, die für beide Seiten Vorteile haben. So findet der Anleger einen Ansprechpartner, zu dem er mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gute Beziehung aufbauen kann, weshalb sich schnell eine Vertrauensbasis ergibt. Dies bietet innovative Möglichkeiten der Geschäftsführung und der Verkauf von bestimmten Produkten wird leichter. Durch die geschaffene Vertrauensbasis kennt der Finanzexperte die Lebensumstände des Gegenübers ebenfalls besser und kann diese in seine Beratung einfließen lassen und so ein optimales Angebot erstellen.


Eine Homepage ist eingerichtet, ein Imagefilm erstellt und zusätzlich besteht Vorfreude bei den Verantwortlichen

Damit diese neue Herangehensweise auf Interesse stößt, muss das passende Bedürfnis geschaffen und für Aufmerksamkeit gesorgt werden. Dies ist nur durch Werbung möglich. Unter dem Titel „Friends in Banks“ finden potenzielle Geschäftspartner im Netz die Fragen, welche zur Findung des geeigneten Beraters beitragen. Sie sind witzig und kreativ gestaltet. Durch diese Herangehensweise bei der Vermarktung kommt es zu einer Verbesserung des Images der Sparkasse. Sie stellt sich dort modern und frisch dar. Einzelne Teilbereiche sind dabei besonders wichtig. Das eigene Finanzverhalten oder die Freizeitgestaltung sind wesentliche Teilaspekte. Nach der Auswertung der Ergebnisse kann der Suchende aus verschiedenen Finanzexperten aussuchen, die sich in seiner Nähe befinden. Da er die Telefonnummer und Adresse erhält, kann er sich gleich mit dem von ihm gewählten Fachmann in Verbindung setzen. Jeder der circa 300 Mitarbeiter stellt sich in einem Profil kurz vor. So erhält man einen zusätzlichen Eindruck und kann seine Wahl nochmals eingrenzen.
Natürlich sind die Entwickler stolz, dass sie die Bankverantwortlichen von ihrer Idee überzeugen konnten und es nun zur realen Anwendung kommt. Es steckt viel Arbeit in diesem Vorhaben, das zeitaufwendig und kompliziert war. Zuerst mussten die Kreativleute Überzeugungsarbeit leisten und mit Argumenten für ihre Idee werben. Nun kam es sogar zu einem Dreh eines Werbefilms, der in Kinos zur Ausstrahlung kommt. Hierfür stellten sich Studenten aus Offenbach zur Verfügung. Sie gehören mit zur angesprochenen Zielgruppe und kennen daher die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Altersgenossen genau. So ist ein Werk entstanden, das diesen Personenkreis speziell ansprechen soll.