DAX 30: "Heute so, morgen so..."

DONNER & REUSCHEL - Technische Analyse

Gestern ging es im deutschen Leitindex wieder nach oben. Der DAX notierte dabei sogar auf einem neuen Jahreshoch. Bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China zeichnet sich immer mehr eine Entspannung ab. Hier hat US-Präsident Donald Trump signalisiert, dass für ihn der Termin am 1. März „kein magisches Datum“ sei. Das wird allgemein als positives Zeichen gewertet. Es scheint nun ein durchaus versöhnlicher Umgangston zwischen den USA und China zu herrschen. Aber auch die Berichtssaison lieferte ein paar positive Meldungen. Der DAX 30 schloss im Zuge dessen 0,8 Prozent höher bei 11.402 Punkten. Somit richtet sich der Fokus nun unweigerlich auf die obere Linie des Abwärtstrends aus dem Juni 2018. Der Ausbruch könnte ab Niveaus von 11.570 Punkten erfolgen. Aber dazu muss der deutsche Leitindex erst in diese Region steigen. Bis dahin gilt: Übergeordneter Abwärtsmodus und jederzeitiges Rückschlagpotential. Wir haben es ja schon oft erlebt. „Heute so morgen so?“ Ein einzelner Tweet kann wieder alles zunichte machen. In diese Kerbe schlägt auch die Slow-Stochastik. Diese tendiert bereits im überkauften Bereich. Somit bleiben Rückschläge jederzeit möglich. Politisch wie charttechnisch (!). Die weiteren markttechnischen Indikatoren verlaufen unisono neutral. Spannend wird auch, ob das gestrige „Opening-Gap“ hält. Es verläuft bei 11.309 Indexzählern. Von fundamentaler Seite wird heute ein zwiespältiges Bild erwartet. In Europa sowie in den USA. Die Prognose für den Philly-Fed-Index ist rückläufig. Somit gilt: Fokus gen 11.570 mit Stopps nach unten?

 

 

Übergeordneter Abwärtstrend (seit Juni 2018) hat weiter Bestand

Heutige Bandbreite: 11.570 – 11.309

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