Deutschland von andauernden Handelskonflikten zwischen den USA und seinen Handelspartnern belastet

Nachdem der Monat Mai für die weltweiten Aktienmärkte mit deutlichen Kursverlusten verbunden war, konnten sich diese in der ersten Hälfte des Monats Juni wieder etwas erholen. Allerdings rückte in der zweiten Hälfte des Monats der andauernde Handelskonflikt zwischen den USA und seinen Handelspartnern wieder in den Fokus. Die Umsetzung von Handelszöllen und die Ankündigung weiterer Maßnahmen und Gegenmaßnahmen sorgten für Unruhe. 

Dies belastete neben den Schwellenländern auch Europa und hier insbesondere das exportorientierte Deutschland. Die Aktienmärkte in diesen Regionen beendeten den Monat Juni dann entsprechend mit Kursverlusten, während der US-amerikanische Aktienmarkt gemessen am S&P 500 auf Monatssicht sogar leicht im Plus schloss.

In dem aktuellen Umfeld war Gold bei den Anlegern weniger gefragt und verlor auf Monatssicht ca. 3,5%. Der Euro veränderte sich gegenüber dem US-Dollar kaum und schloss auf Vormonatsniveau bei ca. 1,1670.

Fonds/Portfolio:

Im abgelaufenen Monat verlor der Fondspreis ca. 2,3%. Das Ergebnis seit Jahresanfang beträgt per Ultimo Juni ca. -2,5%. Alle Anlageklassen trugen per Stichtag negativ zu der Wertentwicklung bei.

Insbesondere die Allokation in den Emerging Markets (Aktien- und Rentenbereich) sorgte bei dem globalausgerichteten Fondsportfolio sowohl auf Anlageklassenebene als auch auf Währungsebene für negative Performancebeiträge. Positiv hingegen wirkte sich die USD-Allokation des Fondsportfolios aus. Die USD-Quote beträgt per Stichtag ca. 28%.

Weiterhin im Bestand ist die strategische Teilabsicherung des Portfolios im Aktienbereich. Diese ermöglicht in dem aktuellen Anlageumfeld das Portfolio vor größeren externen Schocks zu schützen, bei gleichzeitiger Wahrung der Chancen an den Kapitalmärkten.

Die im Portfolio befindliche ca. 9%ige strategische Gewichtung von Gold (abgebildet über einen ETF) soll im aktuellen Anlageumfeld zusätzlich für Stabilität sorgen.