Die besten US-Aktien sind auch am besten für Anleger

Microsoft, Apple, Amazon, Facebook, Alphabet, Johnson & Johnson, Berkshire Hathaway, Visa, JPMorgan Chase und, und, und: Zu den wichtigsten und größten Unternehmen der Welt gehören vor allem US-Konzerne. Unter den Top-10-Unternehmen weltweit stammen, gemessen an der Marktkapitalisierung, nur zwei nicht aus den USA, und zwar Tencent (China) und Nestlé (Schweiz). Aber Microsoft und Apple sind mit einem Börsenwert von jeweils rund 1,3 Billionen US-Dollar jeweils doppelt so groß wie Tencent und Nestlé zusammen. Und bis Platz 20 in der Liste der globalen Topunternehmen folgen dann wiederum nur zwei Nicht-US-Konzerne: Roche (Schweiz) und Samsung (Südkorea). Noch ein Vergleich: Microsoft ist mehr als fünfmal so groß wie Samsung.

Kein Wunder also, dass US-amerikanische Aktienindex S&P 500, der die 500 der größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst, zu meistbeachteten Aktienindizes der Welt gehört und bei den Anlegern stark im Fokus steht. Immerhin können sie über den Index in die wertvollsten Unternehmen überhaupt investieren. Der Erfolg gibt ihnen recht: Trotz der harten Abschwünge im vierten Quartal 2018 und im Frühling dieses Jahres in Folge der Corona-Pandemie weist der S&P 500 eine Wertentwicklung von fast 50 Prozent über die vergangenen fünf Jahre auf.


Positive Erwartungen für den S&P 500

Hört man sich bei Analysten und anderen Experten um, könnten die heutigen Größen des S&P 500 durchaus auch noch größer werden und ihre Marktführerschaft in Branchen wie Technologie und Finanzen, aber auch Pharma, Telekommunikation und Unterhaltung weiter ausbauen. Um bei der Technologie zu bleiben: Gerade Themen wie Disruptive Technologien, Digitalisierung und das Internet of Things werden weiterhin positive Impulse bringen, erwarten Experten. Wirtschaft und Gesellschaft stehen erst am Anfang der technologischen Revolution. Daher stehen solche Werte neben aktuell guten Zahlen auch für erhebliches weiteres Wachstum in der Zukunft.

Die mittelfristigen Aussichten sind auch dem jüngsten „Fund Manager Survey“ der Bank of America zufolge positiv: So erwartet rund die Hälfte der befragten Wall-Street-Profis, dass der S&P 500 in einem Jahr mindestens leicht höher steht als heute und sich das Wachstum damit fortsetzt – und damit natürlich auch die Dominanz der wirklich großen US-Unternehmen, der sogenannten Large Caps.

Apropos Large Caps: Für Investoren bringen Engagements in diesen Titeln wesentliche Vorteile. Zum einen sind die Wertpapiere immer an allen Börsen handelbar und können dadurch zu jeder Zeit Liquidität für den Investor gewährleisten. Zum anderen sind sie tendenziell unabhängiger von exogenen Schocks wie der Corona-Pandemie. Microsoft, Amazon, Apple, Facebook, um nur vier zu nennen: Sie stehen year-to-date und auf Zwölf-Monatssicht alle im Plus.


Von Stärke und Effizienz der US-Large-Caps profitieren

Auch die Experten von BNY Mellon Investment Management setzen auf die Stärke US-amerikanischer Large Caps – und haben mit dem Fonds „BNY Mellon Dynamic U.S. Equity Fund“ ein Instrument geschaffen, durch das Anleger von der Stärke und Effizienz des Marktes bei aktivem Management profitieren können. „Viele Investoren scheuen sich vor aktiven Allokationen in marktbreiten US-Aktien und investieren stattdessen in passive Anlagevehikel für US-Large Caps. Mit diesem Fonds können sie sich in US-Large Cap-Werten engagieren und haben gleichzeitig die Chance, Überschusserträge zu erwirtschaften“, erläutert Thilo Wolf, Länderchef von BNY Mellon Investment Management Deutschland.

Die Idee des „BNY Mellon Dynamic U.S. Equity Fund“ beruht auf einer etablierten Anlagestrategie des Hauses. Der Fonds investiert mehr als 50 Prozent seines Vermögens in Aktien, vorrangig natürlich in Werte aus dem Referenzindex. Darüber hinaus hat das Management die Möglichkeit, in Anleihen und ähnliche Schuldtitel, in Long- und Short-Positionen sowie in Derivate zu investieren. Gerade diese Flexibilität und die dynamische Kombination des Engagements im S&P 500-Index mit langfristigen US-Staatsanleihen soll die Effizienz der Renditen maximieren helfen.


Ergebnis mit Seltenheitswert

Das Ziel lautet, bei gleicher Volatilität die Ergebnisse des S&P 500-Index auf Sicht von drei bis fünf Jahren vor Gebühren und Auslagen zu schlagen. Das haben die Manager geschafft – ein Ergebnis mit Seltenheitswert, denn üblicherweise liegt der Index in Vergleichen vorne. Seit Auflage im Herbst 2017 liegt der Fonds mit mehr als 30 Prozent im Plus, seit Juni 2019 sind mehr als 16 Prozent hinzugekommen. Im S&P 500 sind es 28 beziehungsweise zehn Prozent.