Die besten zehn nachhaltigen globalen Aktien-ETFs in einem Fonds

Für ihren neuen Kölner Nachhaltigkeitsfonds wählt die RP Rheinische Portfolio Management mit ihrem bewährten Modell die besten Fonds aus dem Universum der global anlegenden Aktien-ETFs mit Nachhaltigkeitsfokus aus.

ETFs sind ein starker Wachstumsmarkt, in den Portfolios vieler deutscher Privatanleger machen sie sich jedoch immer noch rar. Der Grund ist einfach. Die schlanke Kostenstruktur der börsennotierten Indexfonds lässt keinen Spielraum für Provisionen. Der klassische Anlageberater, der von Provisionen lebt, hat also kaum einen Anreiz, ETFs in die Portfolios seiner Kunden zu legen. Hinzu kommt: Die stetig steigende Anzahl, aber auch die Vielfalt der Produkte erschweren den Durchblick. Und es ist gar nicht so einfach, eine vernünftige ETF-Auswahl zusammenzustellen, wie es zunächst scheint.

Eine Lösung für beide Probleme liefern Dachfonds oder Fondsvermögensverwaltungen auf ETF-Basis. Hier kümmern sich zum einen Portfoliomanager um den richtigen Anlagemix und beobachten die Qualität der einzelnen ETFs. Zum anderen lassen sich in die aktiv gemanagten Produkte Provisionen einbauen. Auch RP Rheinische Portfolio Management bietet solche Lösungen an, seit Jahresanfang als Fondsvermögensverwaltung, und seit August gibt es die Strategie auch als Fonds, den Kölner Nachhaltigkeitsfonds. Das Besondere deutet der Name schon an: RP greift neben ETFs noch einen zweiten großen Trend, das nachhaltige Investieren, auf. Der Vermögensverwalter konzentriert sich bei der Auswahl der Portfoliokomponenten auf nachhaltige ETFs, genaugenommen auf nachhaltige, globale Aktien-ETFs.

 

Weniger Greenwashing als bei aktiven Strategien
Nachhaltigkeit spielte in der Index- und ETF-Welt lange keine große Rolle. Zwar startete beispielsweise ein nachhaltiger US-Aktienindex, der heute den Namen MSCI KLD 400 Social Index trägt, schon vor knapp 30 Jahren, so richtig in Fahrt kamen ETF-Anbieter in diesem Bereich aber erst in den letzten Jahren, und die Welle neuer Fonds dürfte sich fortsetzen.

Für Nachhaltigkeit bei ETFs beziehungsweise den zugrundeliegenden Indizes hat RP zwar keine fixe Definition, aber definierte Mindestkriterien. „Den MSCI Global ex Controversial Weapons, also einen globalen MSCI-Aktienindex, der lediglich auf Hersteller umstrittener Waffen verzichtet, klassifizieren wir nicht als nachhaltig“, so RP-Geschäftsführer Stefan Gretschel. Vielmehr müssen bei der Indexzusammenstellung  ESG-Kriterien beachtet werden. Die meisten derzeit abgebildeten nachhaltigen Indizes, meist mit ESG oder SRI im Namen, hält das Portfoliomanagement-Team für gut geeignet. „Wir sehen im ETF-Bereich noch nicht so viel Greenwashing wie bei aktiven Strategien“, so Gretschel.

 

Themenaktienfonds ergänzen ESG-Ansätze
Ebenfalls zum nachhaltigen ETF-Angebot zählt RP Themenaktienfonds, die auf nachhaltige Themen abstellen, etwa Wasser oder erneuerbare Energien. „Hier liegt zurzeit der Fokus auf dem Umweltbereich, dieser dürfte sich jedoch künftig ausweiten. Wenn sich weitere nachhaltige Themen in Form von ETFs etablieren, werden wir diese auch berücksichtigen“, so Gretschel.

Insgesamt steht dem Fonds ein Anlageuniversum von aktuell knapp 200 ETFs zur Verfügung, die alle die beiden Hauptkriterien globale Aktien und Nachhaltigkeit erfüllen. Die Produktqualität muss natürlich auch stimmen, liquide und fungibel müssen die ETFs sein. „Wir bewerten dabei nur, ob ein ETF nach unseren Kriterien nachhaltig ist oder nicht, wir vergeben keine Punkte für etwas mehr oder weniger Nachhaltigkeit“, stellt Gretschel klar.

 

Zukunftsorientiertes Basisinvestment
Aus dem Anlageuniversum werden dann zehn Fonds ausgewählt und mit jeweils zehn Prozent gewichtet. Grundlage dafür ist ein finanzwissenschaftliches Modell, das Faktoren wie Momentum und Mean Reversion, aber auch klassische Kriterien wie die Schwankungsbreite berücksichtigt. „Durch unseren Multi-Faktor-Ansatz erhalten wir immer eine breite Mischung aus verschiedenen Segmenten und Indizes“, so Gretschel.

Das Universum wird quartalsweise überprüft und das Portfolio rebalanciert. „Wir könnten auch jederzeit agieren, zum Beispiel wenn wir merken, dass ein Fonds zu klein wird. Allerdings haben wir gute Erfahrung mit der quartalsweisen Anpassung gemacht. Wir wollen gar nicht zwischendurch traden und extrem kurzfristige Trends spielen“, erklärt Gretschel. Um zu starke Konzentrationen zu vermeiden, kommen zu einem Thema maximal zwei Fonds ins Portfolio. Zurzeit sind zwei Wasser- und zwei Clean-Energy-ETFs im Dachfonds. „Der Kölner Nachhaltigkeitsfonds ist ein exzellentes Basisinvestment für Anleger, die mit einem guten Gewissen effizient und zukunftsorientiert in den globalen Aktienmarkt investieren wollen“, fasst Gretschel die Vorzüge des Fonds zusammen.