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Der Dachverband der europäischen Investmentfonds-Verbände (EFAMA) hat seinen 10. Asset Management Report veröffentlicht. Die Assets under Management in Europa haben sich demnach in 2017 auf EUR 25 Billionen erhöht. Dies entspricht einer 10%igen Steigerung.

Das in Europa verwaltete Fondsvermögen betrug Ende letzten Jahres 13,1 Billionen Euro oder 52% der gesamten Kundenvermögen, die restlichen EUR 12 Billionen entfielen auf diskretionäre Mandate.

Institutionelle Investoren stellen die größte Kundenkategorie der europäischen Vermögensverwaltungsbranche dar und machten laut Report 71% der gesamten Kundenvermögen aus. Pensionskassen und Versicherungsgesellschaften machten 28% bzw. 25% der gesamten Kundenvermögen aus.


Das Anleihenvermögen machte mit 41% den Löwenanteil der gesamten Kundenvermögen aus, Eigenkapitalanlagen kamen auf 31% und der Anteil der in Verwaltungsmandaten gehaltenen Aktien sank auf 24%. Anders hingegen verhält sich die Entwicklung des Aktienanteils im Investmentfondsportfolio, der mit 40% auf das Niveau von 2007 zurückkehrte.

Großbritannien (35%), Frankreich (17%) und Deutschland (9%) halten die bedeutenden Marktanteile an den in Europa verwalteten Vermögen. Diese spiegeln auch die Größe der Volkswirtschaften dieser Länder, ihre Erfahrung mit Finanzdienstleistungen sowie ihren über die Jahre angesammelten Sparpotential wider.

 

 

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