DONNER & REUSCHEL - Technische Analyse DAX 30

DAX 30 sackt weiter ab - Eingetrübte ZEW-Konjunkturerwartungen 
 

Der deutsche Leitindex sackt weiter ab. Gestern schloss das Börsenbarometer bei 11.325 Punkten. Damit wurde die wichtige Supportmarke bei 11.417 deutlich unterschritten. Die markt- und charttechnische Lage bleibt daher wie zuletzt höchst nervös und fragil. Es waren, sind und bleiben nach wie vor die 11.800 an denen der deutsche Leitindex sich mittelfristig messen lassen muss. Dieses Niveau entspricht der seit Wochen an dieser Stelle thematisierten SKS-Nackenlinie. Allerdings so richtig durchatmen und entspannen können die Marktteilnehmer erst wieder ab 12.125 Zähler. Selbst beim Überschreiten der 11.800 kehrt der DAX 30 bestenfalls erst mal wieder in seinen Juni-2018´er Abwärtstrend zurück. Das Mittlere Bollinger-Band tendiert bei 11.457 Punkten. Das „Damoklesschwert SKS schwebt weiter über dem deutschen Aktienmarkt. Die Markttechnik zeigt sich unisono neutral. Sowohl Trendfolger (MACD) als auch Kurzfristindikatoren tendieren zum dritten Mal in Folge im „Niemandsland“. Auch das zeigt von einer oberen charttechnischen Begrenzung. Diese liegt mittelfristig bei 11.800, kurzfristig bei 11.417. Das mittelfristige Abwärtspotential der SKS beziffert sich nach wie vor bei 10.100. Das Risikomanagement sollte daher weiterhin stringent aufrechterhalten bleiben. Erschwerend kommt heute die Prognose zu den ZEW-Konjunturerwartungen hinzu. Diese werden um 10:00 Uhr schwach erwartet. Die Risiken liegen weiter auf der „Downside“. Stopps / Take-Profits belassen. Es kann nun ganz schnell „ungemütlich“ werden. Die Volatilität hat durchaus noch Luft nach oben. Vor allem die gestrige „Black Marobuzu“-Candle zeugt von der bärischen Gemütslage am Markt.

 

 

DAX 30 sackt weiter ab, SKS zieht weiter „ihre Kreise“

Eingetrübte ZEW-Konjunkturerwartungen

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