DONNER & REUSCHEL - Technische Analyse DAX 30

Der IWF hat seine Prognosen für das weltweite Wachstum reduziert. Für 2018 und 2019 rechnet der IWF aktuell nur noch mit einem Plus von jeweils 3,7 Prozent. Im April diesen Jahres waren für diesen Zeitraum noch ein um 0,2 Prozentpunkte höheres Wachstumsraten vorausgesagt worden. In Anbetracht der seither zu beobachtenden Entwicklungen habe laut IWF das Wachstum nun ein Plateau erreicht. In Anbetracht dessen scheint es auch heute wieder sehr volatil für den deutschen Aktienmarkt zu werden. Die 12.125 haben sich als wichtige Stopp-Marke bewahrheitet (vgl. D&R-Analysen der letzten Wochen). Der kurzfristige charttechnische Druck nach unten war zuletzt deutlich höher als der nach oben. Allerdings macht das Untere- Bollinger-Band berechtigte Hoffnung auf ein Reversal. Es verläuft aktuell bei 11.888 Zählern. Zumindest ein Stopp der aktuellen Talfahrt könnte daher auf diesem Niveau erfolgen. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen sollte die Stopp-Loss-Disziplin weiter stringent beibehalten werden. Das konjunkturelle Umfeld (globales Wachstum laut IWF 3,7%) ist zwar immer noch gut, aber die kurzfristigen Risiken (Handelsstreit, Türkeikrise, Geopolitik,…) bleiben omnipräsent. Daher lautet die Handelsspanne für heute: 12.000 bis 11.888. Kommt es zum Test des Unteren-Bolllinger-Bandes (11.888) muss das nicht automatisch einen weiteren Abverkauf nach sich ziehen. Im Gegenteil: Ein Unterhandeln kann sogar wieder einen Schub nach oben freisetzen. Die Bandbreitensystematik ist eine recht verlässliche Vorgehensweise zur Vermeidung irrationaler Entscheidungen. Und ein globales Wachstum von 3,7% (2018/2019) auch keine Hiobsbotschaft.

 

 

2009´er Aufwärtstrend verlassen (!) & kfr. Downsidemodus

Stringente Stopp-Loss-Disziplin stringent beibehalten