DONNER & REUSCHEL - Technische Analyse DAX 30

Der deutsche Leitindex leidet weiterhin unter der „charttechnischen Sommerhitze“. Auffällig ist dabei, dass er dabei seine charttechnischen sowie markttechnischen Marken nahezu „schulbuchmäßig“ und fast punktgenau ausspielt. So deutete vergangen Woche das „Long-Legged-Doji“ einen Kursrücksetzer an .Die 200-Tage-Linie wurde im Nachgang dieser charttechnischen Formation deutlich unterhandelt. Der DAX 30 tendiert nun sogar unterhalb der 90-Tage-Linie. Diese verläuft bei 12.623 Zählern. Zudem hat der deutsche Leitindex letzte Woche seinen kurzfristigen Aufwärtsmodus verlassen. Seit Ende Juni hatte dieser Bestand. Nun scheint die Sommerflaute einzusetzen. Allerdings ist diese Konsolidierung noch kein Crash-Signal. Dazu müsste die untere Linie des 2009´er Aufwärtstrends verlassen werden. Diese wäre bei 11.800 der Fall. Wie geht es nun zu Beginn der neuen Woche weiter? Der Markt wird versuchen, das Erschöpfungs-Gap bei 12.737 möglichst schnell wieder zu schließen. Dies käme auch einem Test er 200-Tage-Linie gleich. Der Trendfolge-Indikator MACD warnt allerdings vor einem möglichen Trendwechsel. Die Kurzfrist-Indikatoren sind allesamt zumindest neutral. Gelingt es dem DAX 30 nicht, die 12.737 möglichst schnell zurückzuerobern, droht ein Rutsch bis hin zu 12.400. Dort verläuft auch das Untere Bollinger-Band (12.397).

 

 

Test der 200-Tage-Linie bleibt mittelfristige Gradmesser

Erschöpfungs-Gap & 90-Tage-Linie als kurzfristige Widerstände