Drei Regeln genügen: Wie Sie mit der Taktik von Warren Buffett Millionär werden

Der Investor Warren Buffett hält, über die Finanzbranche hinaus, den Ruf eines einmaligen Genies, was die Mehrung von Kapital angeht. Er gilt nicht umsonst als einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten. In zahlreichen Büchern über und mit ihm wurden einige seiner Geheimnisse bereits offenbart. Schließlich gilt er noch immer als eines der wichtigsten Vorbilder für die Einsteiger in der Finanzbranche. Um sein Konzept zu verstehen, braucht es aber eigentlich nur drei wichtige Regeln.

Für Warren Buffett war und ist es bei seinen Investitionen wichtig, dass er das versteht, was die Unternehmen oder Branchen tun. In Zeiten, in denen vor allem die digitale Branche mit immer neuen Innovationen auftrumpft, ist es gar nicht so einfach, auch den neusten Einsteiger im Bereich Kryptographie oder digitale Entwicklung zu verstehen. Buffett würde sein Geld aber nur in ein Unternehmen investieren, wenn er die grundlegenden Vorgänge und vor allem das Ergebnis der Arbeiten verstehen kann. Für ihn ist es ein enorm wichtiger Faktor bei der Bewertung der Firmen.

Das gilt natürlich nicht nur für einzelne Firmen: Auch die Branche selbst muss durchschaubar sein, damit man sich selbst ein Urteil darüber bilden kann, ob die Firma Potential für die Zukunft und somit auch Potential für eine Wertsteigerung hat. Daher ist es für Investoren - und auch für Unternehmen selbst - wichtig, dass die Prozesse transparent gestaltet sind und die eigene Arbeit im Zweifel auch einem Laien auf diesem Gebiet erklärt werden kann.
 

Bargeld ist wichtiger als Sachinvestitionen

Buffett gilt nicht nur als ein Investor für langfristige Projekte, sondern hat schon in der Vergangenheit und in seinen Büchern aufgezeigt, dass er den Aktienmarkt versteht. Er selbst gilt als gewiefter Händler, der schon in manches Unternehmen kurzfristig eingestiegen ist, nur um die Aktien nach einer deutlichen Steigerung der Kurse wieder zu veräußern. Daher hält er es für wichtig, dass ein Unternehmen - oder ein Privatmann - der Investitionen tätigen möchte, eine hohe Liquidität vorzuweisen hat. Nur derjenige, der über entsprechende Reserven an Bargeld verfügt, hat die Möglichkeit, auf kurzfristige Entwicklungen zu reagieren. Entsprechend dessen empfiehlt er Investoren am Aktienmarkt, dass sie einen gewissen Prozentsatz des Wertes ihres eigenen Portfolios stets als Bargeld zur Verfügung haben, um etwa in Aktien zu investieren, die momentan nicht ausreichend gut bewertet sind.

 

Die richtige Haltedauer erkennen

Buffett hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass er in Hinblick auf Aktien, die ihm nicht mehr gut genug vorkommen, relativ rücksichtslos agiert. Hat ein Unternehmen seine Gunst verloren und wirkt nicht mehr so, als könne es noch deutliche Wertsteigerungen verzeichnen, wird der Anteil wieder verkauft. Entsprechend wichtig ist es, dass man sich um die richtige Haltedauer für die eigenen Investments bemüht. Während man manchem Unternehmen Zeit lassen muss, sein gesamtes Potential zu entfalten, gibt es an anderer Stelle Hinweise, dass man sich von einem Titel schnell wieder trennen sollte. Die optimale Haltezeit von Aktien ist einer der wichtigsten Stützpfeiler für seine Strategie und somit ein Grund für seinen Erfolg im Bereich der Investments auf den Kapitalmärkten.