Eine langfristige Betrachtung: Einschätzung der globalen Aussichten und möglicher Marktumbrüche

Das Global Advisory Board von PIMCO erörtert den langfristigen Ausblick für die wichtigsten Volkswirtschaften und die geopolitischen Entwicklungen.

Die sechs Mitglieder des Global Advisory Board von PIMCO, eines Teams von weltbekannten makroökonomischen Denkern und früheren politischen Entscheidungsträgern, beteiligten sich unlängst an dem einmal im Jahr bei PIMCO stattfindenden Secular Forum, wo sie auf kritische Faktoren eingingen, die in den nächsten drei bis fünf Jahren das Bild der Weltwirtschaft formen dürften. Die Sichtweisen des Ausschusses liefern für den Anlageprozess von PIMCO wertvolle Empfehlungen. Nachstehende Diskussion ist eine Zusammenfassung der weitreichenden Erörterungen, die in diesem Kreis stattfand.


Zusammenfassung

  • Auf langfristige Sicht (drei bis fünf Jahre) wird es in China wohl zu einer gewissen Wachstumsverlangsamung kommen. Bezüglich des aktuellen Handelskonflikts zwischen den USA und China erwarten wir irgendeine Form der Lösung. Längerfristig werden die Spannungen jedoch anhalten, da die beiden Nationen wirtschaftlich und strategisch miteinander konkurrieren.
  • Um die Inflationserwartungen nahe der Zielvorgabe zu verankern, ist die US-Notenbank bereit, eine leichte Überschreitung des Inflationsziels zuzulassen. Die aktuelle Analyse der Fed dürfte kaum zu radikalen Änderungen hinsichtlich ihrer Vorgehensweise führen.
  • In Europa erwarten wir ein moderates Wachstum und einen leichten Anstieg der Inflation. Die Zentralbank sieht sich mit Einschränkungen konfrontiert, verfügt aber über Instrumente, um einem Abschwung entgegenzuwirken, sollte es dazu kommen.
  • Geopolitisch wird die Souveränität einzelner Länder durch globale Netzwerke ausgehöhlt. Diese Netzwerke fördern internationale Ströme von Menschen, Gütern, Kapital und Ideen, was wiederum im Widerspruch zu nationalistischen und protektionistischen Impulsen steht.


FRAGE: Wie wir in PIMCOs aktuellem langfristigem Ausblick erörtert haben, könnte China in den kommenden drei bis fünf Jahren einen Störfaktor für die Weltwirtschaft darstellen, sei es aufgrund einer Wachstumsverlangsamung oder aufgrund geopolitischer Entwicklungen. Was den ersten Punkt betrifft: Wie sind die langfristigen Aussichten für die chinesische Wirtschaft?

ANTWORT: Chinas Schwerpunkt bleibt langfristig der „Chinesische Traum“, nämlich dass China bis zum Jahr 2021 ein „einkommensstarkes Land“ wird, das per Definition ein Pro-Kopf-BIP von mindestens 12.000 US-Dollar aufweist. Für Präsident Xi Jinpings politische Legitimität und sein Vermächtnis ist es zwingend erforderlich, den Sieg in Bezug auf den Chinesischen Traum zu verkünden. Die Regierung hat entscheidende Maßnahmen zur Stimulierung des Wirtschaftswachstums ergriffen, darunter fiskalpolitische Maßnahmen (wie beispielsweise hinsichtlich der Infrastruktur) und eine akkommodierende Geldpolitik sowie Maßnahmen, die auf eine Stärkung des Konsum- und Geschäftsklimas ausgerichtet sind. Erwähnenswert ist, dass Strukturreformen zwar für die langfristige Steigerung der Produktivität von entscheidender Bedeutung sind, die unmittelbare Sorge der Regierung jedoch der Unterstützung des kurzfristigen Wachstums gilt.


"BEI DER ENTWICKLUNG UNSERER LANGFRISTIGEN PROGNOSE MÜSSEN WIR UNS AUF XI JINPINGS PRIORITÄTEN KONZENTRIEREN, UND SEINE PRIORITÄT IST DER CHINESISCHE TRAUM. ALLES ANDERE MUSS IN DIESEN KONTEXT GESTELLT WERDEN."

– NG KOK SONG


Die chinesische Wirtschaft steht zwar vor aktuellen Herausforderungen, ist aber unserer Ansicht nach auch widerstandsfähig. Unter den größten Volkswirtschaften der Welt besitzt China vermutlich die größte Flexibilität, um auf kurzfristige Konjunkturschwächen reagieren zu können, sei es mittels geldpolitischer, fiskalpolitischer oder anderer Maßnahmen.

Für die kommenden fünf Jahre gehen wir aufgrund der reifenden Volkswirtschaft Chinas von einem leicht verlangsamten Wirtschaftswachstum aus. Entscheidend ist, dass sich die Zusammensetzung dieses Wachstums verändert. Die Erwerbsbevölkerung wird langsamer wachsen, aber hinsichtlich ihrer Qualität – die sich beispielsweise im Anteil der Arbeitnehmer mit höherem Bildungsniveau widerspiegelt – ist eine Verbesserung festzustellen. Die Gesamtfaktorproduktivität (TFP) dürfte aus mehreren Gründen einen größeren Anteil am BIP-Wachstum ausmachen. Dazu zählt unter anderem die hartnäckige Verfolgung der Industriepolitik „Made in China 2025“ durch die Regierung mit dem Ziel, dass das Land höherwertige Waren und Dienstleistungen produziert.


FRAGE: Wie sind die Aussichten für den Handelskonflikt zwischen China und den USA?

ANTWORT: Im Handelskonflikt gab es Phasen der Eskalation und der Entspannung, bisher jedoch ohne Lösung. Letztendlich gibt es angesichts des Ausmaßes der gegenseitigen Abhängigkeit starke wirtschaftliche und politische Anreize für einen Waffenstillstand. Sowohl Präsident Xi als auch Präsident Trump wollen politische Siege, aber keiner von beiden will als jemand gelten, der zu leicht nachgibt. Insgesamt hat China möglicherweise mehr zu verlieren, aber das Timing ist für die USA angesichts der Wahlen 2020 dringlicher.

Zu den schwierigeren Themen gehören neben dem Handelsstreit auf lange Sicht die nationale Sicherheit, der regionale und globale Einfluss sowie der Zusammenprall zweier großer Volkswirtschaften mit grundlegend unterschiedlichen Wirtschaftsmodellen. Angesichts der historischen Herausforderungen im Umgang mit Spannungen zwischen einer etablierten und einer aufstrebenden Macht steht in den laufenden Verhandlungen viel mehr auf dem Spiel als nur die Höhe der Zölle. Mit diesen hohen Risiken lassen sich auch die nervösen Reaktionen der Märkte auf die Verhandlungen erklären.


"DAS DOMINIERENDE, WIRTSCHAFTLICHE LEITMOTIV UNSERES LANGFRISTIGEN UND WEITERREICHENDEN HORIZONTS WIRD DIE KONKURRENZ ZWISCHEN DEN USA UND CHINA SEIN, UND ES STEHT ENORM VIEL AUF DEM SPIEL."

– JOSH BOLTEN


FRAGE: Kommen wir zu den USA. Wie sind die Aussichten für die Wirtschaft sowie die Fiskal- und Geldpolitik?

ANTWORT: Kurzfristig verlangsamt sich die US-Wirtschaft, was das Abebben fiskalischer Impulse, schwächere globale Bedingungen und eine abnehmende Flaute auf dem Arbeitsmarkt widerspiegelt. Es gibt zu diesem Zeitpunkt wenig Anzeichen dafür, dass die Verlangsamung in naher Zeit zu einer Rezession führt. Die größten Risiken für eine weitere Erholung sind vermutlich jene, die sich aus der Geopolitik und den Handelsspannungen ergeben. Die zugrunde liegende potenzielle Wachstumsrate scheint allerdings nicht besonders hoch, sodass nicht unbedingt ein großer Schock vonnöten wäre, um eine wirtschaftliche Kontraktion auszulösen.

Auf lange Sicht ist ein gewisses Aufwärtspotenzial für das Produktionswachstum vorhanden, sofern laufende technologische Verbesserungen für Produktivitätssteigerungen sorgen. Doch selbst bei einer Produktivität wie in den 1990er-Jahren würden wir aufgrund demografischer und anderer Faktoren kein Wachstum wie in jenen Jahren prognostizieren.


"REZESSIONEN SIND SEHR SCHWER VORHERZUSAGEN. IN DER REGEL ENTSTEHEN SIE AUFGRUND DER ABFOLGE VON UNVORHERSEHBAREN EREIGNISSEN ANSTATT AUS EINER GÄNZLICH INNEREN DYNAMIK HERAUS."

– BEN BERNANKE


Unabhängig davon, wer die Präsidentschaftswahlen 2020 gewinnt, scheint ein radikaler Wandel in der US-Fiskalpolitik unwahrscheinlich. Beide politischen Parteien sind zu Infrastrukturausgaben bereit, allerdings gibt es keine Einigung darüber wie (oder ob) sie dafür zahlen wollen. In einer Rezession rechnen wir jedoch damit, dass keine der beiden Seiten einen fiskalpolitischen Sparkurs als verbindlich ansieht. Daher dürfte es wahrscheinlich ein reaktives Konjunkturpaket unter Einbeziehung der Infrastruktur geben.

In geldpolitischer Hinsicht wird die US-Notenbank kurzfristig weiterhin geduldig sein und auf neue Daten reagieren. Um die Inflationserwartungen nahe ihrer Zielvorgabe zu verankern, ist die Fed bereit, eine Inflation von über zwei Prozent zuzulassen, solange die Überschreitung moderat und wahrscheinlich nur vorübergehend ist. Bisher scheinen sich die Handelsstreitigkeiten nur mäßig auf die US-Wirtschaft auszuwirken. Jedoch wird die Fed weiterhin die Folgen der Auseinandersetzung auf die Märkte und auf das Konsum- und Geschäftsklima beobachten. Die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation wird die Fed ignorieren. Die Fed hat sich auf einen Ansatz zur Steuerung der kurzfristigen Zinssätze verständigt, der ein hohes Maß an Bankreserven beinhaltet, was wiederum bedeutet, dass die lange Bilanz der US-Notenbank auch bei einer Normalisierung der Politik nach wie vor erhalten bleibt.

Die aktuelle Analyse der Fed hinsichtlich ihrer Politik, ihrer Instrumente und ihrer Kommunikation dürfte zwar kaum zu radikalen Veränderungen führen, ist aber nichtsdestotrotz sinnvoll. Zu den politischen Belangen, die möglicherweise geklärt werden, gehören unter anderem die Fragen, welche Bedeutung die Erreichung des Inflationsziels hat und ob Verfehlungen der Zielvorgabe kompensiert werden. Die Zusammenfassung der Konjunkturprognosen ließe sich erweitern, um weitere Informationen über die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Einzelprognosen mit einzubeziehen.

Die Fed verfügt über die notwendigen geldpolitischen Instrumente, um auf einen Abschwung zu reagieren. Der Leitzins liegt klar über der Nullgrenze, was der Fed einen gewissen Spielraum für Senkungen gibt. Forward Guidance und quantitative Lockerung könnten jetzt, da die Fed bessere Möglichkeiten zur Koordinierung und Kommunikation ihrer Strategie gefunden hat, effektiver sein. All diese Instrumente reichen indes möglicherweise nicht aus, um einem starken Rückgang entgegenzuwirken, wodurch der Fiskalpolitik eine größere Bürde auferlegt wird.


FRAGE: Wie sind die langfristigen Aussichten für Europa und das Vereinigte Königreich?

ANTWORT: In den nächsten fünf Jahren erwarten wir in Europa ein mittelmäßiges Wachstum, wenngleich wie in den USA ein potenzielles Aufwärtsszenario resultierend aus einem möglichen Schub für das Produktivitätswachstum vorhanden ist. Andererseits wäre eine Rezession in den USA wahrscheinlich ansteckend. Europa verfügt über einen erheblichen Leistungsbilanzüberschuss, der im Fall eines Abschwungs Flexibilität (einschließlich Spielraum für eine fiskalpolitische Expansion) bietet. Allerdings gibt es unter den europäischen Regierungen keinen Konsens darüber, wann eine Neuverschuldung wünschenswert ist oder zugelassen werden sollte, was möglicherweise zu einer Pattsituation bei den Konjunkturprogrammen führen könnte.

Aufgrund der Anspannung der Lage am Arbeitsmarkt könnte die Inflation in Europa leicht ansteigen. Die Zinssätze dürften niedrig bleiben. Die Abhängigkeit Europas vom Handel in einer geopolitisch angespannten Welt birgt Risiken für das langfristige Wachstum, insbesondere angesichts der anhaltenden populistischen und protektionistischen Strömungen.


"PROTEKTIONISMUS IST DER FEIND EUROPAS – DAS IST VÖLLIG KLAR.“

– JEAN-CLAUDE TRICHET


Wir erwarten keine dramatischen Veränderungen der Doktrin der Europäischen Zentralbank (EZB) unter einem neuen Präsidenten, wer auch immer es sein mag. Die niedrigen Zinsen und die Wiederanlage fällig werdender Wertpapiere dürften sich wohl noch lange Zeit fortsetzen. Im Fall eines Abschwungs hat die EZB ihr umfangreiches politisches Instrumentarium zwar noch nicht ausgeschöpft, jedoch würde sie vermutlich fiskalpolitische Hilfe sowie mehr Dynamik in der Binnennachfrage benötigen.

Was das Vereinigte Königreich betrifft, so wird die allgegenwärtige Unsicherheit über die kurz- und langfristigen Aussichten so lange bestehen bleiben, bis wir mehr Klarheit über den Brexit haben. Dennoch scheinen viele britische Verbraucher die Unsicherheit zu ignorieren – das könnte man „rationale Unaufmerksamkeit“ nennen –, und der Schub durch die Konsumausgaben und einen angespannten Arbeitsmarkt könnte die Bank of England schließlich zur Erhöhung der Zinssätze veranlassen.


"DIE PROBLEME, DIE ZUM BREXIT GEFÜHRT HABEN, KÖNNEN NICHT DURCH DEN BREXIT GELÖST WERDEN."

– GORDON BROWN


FRAGE: Welche geopolitischen Themen werden voraussichtlich Einfluss auf die langfristigen Konjunkturaussichten haben?

ANTWORT: Für die Beurteilung geopolitischer Fragen gibt es zwei unterschiedliche, sich jedoch ergänzende Blickwinkel: die „Schachbrett“-Ansicht und die „Netzwerk“-Ansicht.

Das Schachbrett ist das Kräftespiel der „Großmächte“ in der klassischen staatszentrierten Ansicht. Großmächte wie die USA, China und Europa haben große Volkswirtschaften und können weltweit militärische Kräfte einsetzen. Das Verhalten der Großmächte wird durch die Weltanschauung ihrer herrschenden Klassen bestimmt. Heutzutage gibt es mindestens drei unterschiedliche Weltanschauungen: Souveränisten glauben nicht an Beschränkungen der souveränen Macht durch internationale Kodizes oder Organisationen. Präsident Trump zeigt souveränistische Züge, die allerdings durch die Innenpolitik verkompliziert werden. Globalisten, darunter viele liberale Führer in den USA und Europa, glauben an eine regelbasierte internationale Ordnung, obgleich sie diese modernisieren wollen; zum Teil deshalb, weil die Globalisierung weiterhin schwachen Wählerschichten schadet. Und schließlich gibt es Regionalisten, die durch die regionale Konsolidierung der Macht und den Aufbau regionaler Institutionen (beispielsweise China) Einfluss gewinnen wollen. Der Großmächtekonflikt zwischen China und den USA ist heute eine Hauptquelle geopolitischer Spannungen, jedoch spielt Europa ebenfalls eine bedeutende Rolle beim Ausgleich dieser Kräfte.

Aus der Perspektive der Geopolitik werden Netzwerke und Ströme in einer vernetzten Welt betrachtet. Man sehe sich nur einmal die Macht solcher Netzwerke an, wie beispielsweise internationale Unternehmen, multilaterale und zivile Organisationen und sogar kriminelle Unternehmen, sowie die weltweiten Ströme von Menschen, Gütern und Dienstleistungen, Kapital, Ideen und Daten, die diese Netzwerke ermöglichen und fördern. Russland, der Iran und China sind alles Länder, die zur Stärkung ihrer Macht auf Netzwerkstrategien angewiesen sind. So versucht zum Beispiel die chinesische „Belt and Road Initiative“ („Neue Seidenstraße“), andere Länder über Handel, Kapitalflüsse und Geschäftsverbindungen an China zu binden.


"BLICKT MAN AUF DIE WELT AUS DEM NETZWERK-BLICKWINKEL, SO STELLT VERNETZUNG ZWAR DIE GRÖSSTE KRAFTQUELLE, ABER GLEICHZEITIG AUCH DIE GRÖSSTE SCHWACHSTELLE DAR

– ANNE-MARIE SLAUGHTER


Über einen langfristigen und noch weiterreichenden Zeitraum gesehen stellen klimabedingte Ströme eines der größten Risiken für die geopolitische Stabilität und die Weltwirtschaft dar. Trinkwasserprobleme, extreme Wetterverhältnisse und Migration können zu Unruhen führen. Klimaflüchtlinge könnten Sicherheitskonflikte und Destabilisierung auslösen. All dies wird durch Spannungen in Bezug auf Einwanderung und Nationalismus verschärft. In einer stark vernetzten Welt erfordern diese komplexen Herausforderungen durchdachte Lösungen.


Autoren: Ben Bernanke, Joshua Bolten, Gordon Brown, Ng Kok Song, Anne-Marie Slaughter, Jean-Claude Trichet, Juni 2019
Dieser Artikel erschien zuerst auf www.pimco.de

Alle Investments enthalten Risiken und können an Wert verlieren. Aussagen zu Trends an den Finanzmärkten basieren auf den aktuellen Marktbedingungen, die Schwankungen unterliegen. Anleger sollten vor einer Anlageentscheidung ihren Anlageexperten konsultieren. Diese Veröffentlichung gibt die Meinungen des Global Advisory Board von PIMCO zum Zeitpunkt seiner Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern können. Dieses Dokument dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung für ein bestimmtes Wertpapier, eine Strategie oder ein Anlageprodukt dar. Die hier enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die wir für zuverlässig halten; es wird jedoch keine Gewähr übernommen. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis darf kein Teil dieser Publikation in irgendeiner Form vervielfältigt oder in anderen Publikationen zitiert werden. PIMCO ist in den Vereinigten Staaten von Amerika und weltweit eine Marke von Allianz Asset Management of America L.P. ©2019, PIMCO.