Jupiter Merlin-Fonds Teil 1: Investieren mit einem der erfolgreichsten Dachfondsmanager Europas

Über einen Dachfonds anzulegen kann Anlegern eine Reihe von Vorteilen bringen. Schließlich ist die Fondswelt eine oft schwer durchschaubare. Licht ins Dunkel bringen Experten wie das Jupiter Independent Funds Team. Obwohl in Deutschland kaum bekannt, gilt das Team als einer der größten und erfahrensten Dachfondsmanager in Europa.

In Deutschland gibt es mehr als 8.000 zugelassene Investmentfonds. Daraus die besten auszuwählen gleicht einer Sisyphos-Arbeit. Damit aber haben Sie vielleicht noch gar nicht den Fonds, der sich für amerikanische Aktien oder asiatische Bonds am besten eignet. Abgesehen davon, dass die meisten ausländischen Anlagevehikel für deutsche Anleger ohnehin kaum zugänglich sind, ist es für einen Privatanleger so gut wie unmöglich, unter fast 120.000 regulierten Investmentfonds, die es weltweit gibt, die Top-Produkte zu finden.

Kaum einfacher ist es dann im nächsten Schritt, aus den Fonds ein Portfolio zu bauen, das durch alle Höhen und Tiefen eines Konjunkturzyklus kommt. „Selbst Anlageberater, die tief in der Materie sind, haben dafür in der Regel gar nicht die Zeit“, sagt Portfoliomanager David Lewis. 

 

Das Team des Merlin Fonds

 

Langjährige Erfahrung in der Fondsanalyse

Warum also die Fondssuche und die Konstruktion eines soliden Portfolios nicht Experten überlassen? Und zudem davon profitieren, dass Anleger zu Fonds Zugang bekommen, die ihnen sonst verschlossen bleiben würden? Genau das ist es, was das vielfach ausgezeichnete Jupiter Independent Funds Team macht. Die Story dieses Teams beginnt mit John Chatfeild-Roberts, der Anfang der 1990er Jahre mit der Analyse von Investmentfonds begann. In dieser Zeit baute er erste Erfahrung und Knowhow in der Selektion von Fonds auf. Ab Mai 1997 konnte er dieses Wissen dann konkret anwenden – und zwar beim Management des ersten Merlin Multi-Manager-Fonds bei Lazard Asset Management, den er gemeinsam mit Peter Lawery managte. Zwei Jahre später stieß Algy Smith-Maxwell hinzu.

Im Jahr 2001 übernahm Jupiter die Merlin-Fonds zusammen mit den drei Investmentexperten von Lazard. Als Jupiter Independent Funds Team begann die etablierten Experten unter neuer Flagge eine nahtlose und ineinandergreifende Palette an Multi-Manager-Fonds aufzubauen. Sie besteht heute aus sechs verschiedenen Fonds, beginnend mit einem sicherheitsorientierten Portfolio über einen Income- und einen Real-Return-Fonds bis hin zu offensiven Portfolios mit hohem Aktienanteil. Bislang steht die gesamte Produktpalette ausschließlich Anlegern im Vereinigten Königreich zur Verfügung. Die SICAV-Variante eines dieser Fonds mit dem Namen Jupiter Merlin Real Return Portfolio ist aber seit November vergangenen Jahres auch in Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Der Fonds, der bereits 2013 aufgelegt wurde, hat, wie der Name schon sagt, ein reales Renditeziel und einen starken Fokus auf Long/Short-Aktien- und Absolute-Return-Zielfonds.

 

Hohes verwaltetes Vermögen

„Insgesamt haben wir so eine Fondspalette, mit der wir die wesentlichen Bedürfnisse der Investoren abdecken“, so Lewis, der 2011 mit Portfoliomanagerin Amanda Sillars zum Jupiter Independent Fund Team kam. Die Multi-Manager-Experten sind in Großbritannien außerordentlich erfolgreich, wie sich auch an dem verwalteten Vermögen ablesen lässt, das rund acht Milliarden Euro beträgt. 

„Tatsächlich verfügt unser Team nicht nur über langjährige Berufserfahrung und viel Knowhow – wir haben auch ein sehr gutes Netzwerk in der Branche, was uns hilft, frühzeitig talentierte und gute Fondsmanager aufzuspüren“, so Lewis. Eine wichtige Rolle spielt auch die Investmentphilosophie des Teams. „Grundlegend ist, dass Jupiter ein aktives Haus ist. Deshalb glauben wir an den Mehrwert aktiven Fondsmanagements“, erklärt der Portfoliomanager. „Wir gehen also davon aus, dass wir in der Lage sind, jene Manager aufzuspüren, die den Markt dauerhaft schlagen können.“ 

Ergänzt wird die gründliche Managerselektion durch eine Top-down-Analyse. „Dabei geht es darum herauszufinden, wie sich die Wirtschaft und die Märkte künftig entwickeln, um unsere Asset Allocation entsprechend zu steuern“, erklärt Lewis. „Wir investieren dann so viel wie möglich in die Regionen, Investmentstile und Bereiche, von denen wir glauben, dass sie ausgehend von unserem Makro-Bild am besten laufen werden.“ 

 

Nach unten möglichst wenig verlieren

Dazu kommt eine zweite Grundhaltung, die das Team um Chatfeild-Roberts und Smith-Maxwell auszeichnet: „Wir glauben auch, dass langfristiger Erfolg beim Investieren dadurch entsteht, dass man in fallenden Märkten nicht so viel verliert“, so der Portfoliomanager weiter. „Deshalb suchen wir nach Managern, die das genauso sehen wie wir und sich also nicht scheuen, in schwierigen Phasen ihre Cash-Quote auch einmal deutlich nach oben zu fahren.“

Ebenfalls zur Investmentphilosophie gehört es, bei der Zusammensetzung des Portfolios auf die Korrelation zwischen den Managern und deren Ansätzen zu achten. „Diese Diversifikation ist ein Kernelement unseres Anlageansatzes, mit dem wir sicherstellen wollen, dass nicht alle unsere Fonds gleichzeitig in die gleiche Richtung gehen. Das heißt, wir nehmen so Risiken heraus, ohne dass dies auf Kosten der langfristigen Rendite geht.“ Und noch etwas zeichnet die Investmentphilosophie aus: Einfachheit. „Wir bevorzugen Strategien, die klar und simpel gehalten sind, und dieser Grundgedanke gilt auch beim Management unserer Portfolios“, resümiert Lewis. Offenbar ebenfalls eine wichtige Grundlage für den Erfolg des Jupiter Independent Funds Teams.