Facebook greift Ebay und Amazon an

Facebook Marketplace: eBay und Amazon müssen reagieren 

Während sich die Facebook-User freuen, da schlussendlich schon um die 450 Millionen schon vor der Einführung von „Marketplace“ das soziale Netzwerk als „Flohmarkt“ genutzt haben, stöhnt die Konkurrenz - ganz besonders der Online-Gigant Amazon und das Online-Auktionshaus eBay. 


Facebook mutiert zum Online-Flohmarkt 

Aufgrund der Tatsache, dass Facebook über 2 Milliarden Mitglieder hat, mag es durchaus Sinn machen, wenn man die Produkte, die man zum Verkauf anbieten möchte, fotografiert und danach auf seiner Pinnwand postet. Mit „Marketplace“ hat Mark Zuckerberg eine Möglichkeit geschaffen, um noch effektiver Waren anbieten zu können. Zu Beginn wurde „Marketplace“ nur in den USA, Australien, Neuseeland und Australien angeboten - aufgrund des großen Erfolgs steht die Handelsplattform nun weltweit zur Verfügung. 


Das erste Projekt scheiterte 

Schon 2007 versuchte sich Facebook im Bereich des Kleinanzeigen-Marktes. Das damalige Projekt wurde ebenfalls als „Marketplace“ bezeichnet, führte aber nicht zum erhofften Erfolg und wurde zwei Jahre später an „Oodle“, eine E-Commerce-Firma weitergereicht. Dass nun das Comeback erfolgreicher verlief, lag wohl auch daran, dass heutzutage mehr Menschen als noch vor zehn Jahren Facebook nutzen. Warum Facebook aber denselben Namen des gescheiterten Projekts nutzt? Wohl aufgrund marketingtechnischer Absichten - schlussendlich nennt sich auch Amazons Verkaufsplattform „Marketplace“. 


Ist „Marketplace“ eine Gefahr für eBay und Amazon? 

Dass die neue Funktion natürlich Auswirkungen auf Amazon und eBay hat, ist natürlich kein Geheimnis. Vor allem schon deshalb, weil sich viele User, die schon bei Facebook registriert sind, nicht auf einer Plattform registrieren werden, wenn sie doch im sozialen Netzwerk ebenfalls die Möglichkeit haben, ihre Dinge zum Verkauf anzubieten. Zudem überzeugt Facebook mit der Mitgliederzahl - die Wahrscheinlichkeit, dass auf Amazon oder eBay genauso viele Menschen wie auf Facebook erreicht werden, ist ausgesprochen gering.