Fidelity startet neuen Service für Kryptowährungen

Der amerikanische Vermögensverwalter Fidelity hat sich dazu entschlossen, eine Tochterfirma zu gründen, über die sich Kryptowährungen handeln lassen. Diese Nachricht sorgte für Begeisterung auf den digitalen Handelsplattformen. Ein starker Kursanstieg war die Folge.

Trotz der großen Verluste, die Bitcoin- Händler dieses Jahr hinnehmen mussten, konnte die nun an die Öffentlichkeit gedrungene Information die Fantasien der Investoren beflügeln. Mit Fidelity Investments interessiert sich ein Gigant der Finanzbranche für diesen Bereich. Der Gesamtwert der dort vorhandenen Fonds beläuft sich auf die Summe von über 7,2 Billionen Dollar. In Euro bedeutet das ein Volumen von 6,2 Billionen. Am Montag kam es zur Ankündigung, dass es zur Gründung einer Gesellschaft kommt, die sich auf Digitalwährungen spezialisiert.
Diese tritt unter dem Namen Fidelity Digital Asset Services auf. Nach Konzernangaben soll es zur Schaffung von neuen Handelsmöglichkeiten für Hedgefonds, Profianleger sowie Family Offices Dienstleistungen kommen. Das Geldhaus möchte den Zugang zu diesen Märkten erleichtern und zugleich auf diese Weise neue Kunden und Investoren anwerben.



Die Auswirkungen, die damit verbunden waren und ein Blick in die Zukunft

Es kam dadurch kurzfristig zu einem starken Anstieg des Bitcoin-Kurses. Zuwächse von bis zu zehn Prozent in der Spitze konnten Interessierte auf der Online-Börse Coinbase mitverfolgen. Der Wert stieg somit bis auf 6.700 Dollar. Danach flaute der Hype wieder ab, ein Plus von einem Prozent blieb jedoch bestehen. Dennoch stehen in den Büchern der Anleger starke Verluste, da am Ende des Jahres 2017 schon 20.000 Dollar für einen Coin gezahlt wurden. Die Aussichten, dass mehr Marktteilnehmer sich für digitale Zahlungsmittel zukünftig interessieren werden zeigt jedoch, dass neue Gewinne in der Zukunft möglich sind. Auch die schon erreichten Spitzenwerte sind dafür ein Indikator. Da es innerhalb kürzester Zeit zu einer deutlich erhöhten Nachfrage kommen wird und das Angebot annähernd gleich beleibt, sind Steigerungen die logische Folge.