Fisch AM CEO: meine größten Herausforderungen und Erfahrungen

Wann klingelt bei Ihnen der Wecker?

PG: Ich stelle nur dann einen Wecker, wenn ich früh am Morgen einen Flug zu erwischen habe. Abgesehen davon wache ich natürlich zwischen sechs und sieben Uhr auf.

Was ist der schlimmste Teil Ihrer Arbeit?

PG: Alle Dinge, die mich mental und/oder emotional nicht herausfordern.

Was ist der beste Teil Ihrer Arbeit?

PG: Ich liebe Teamarbeit. Gemeinsam mit meinen Kollegen tolle Ergebnisse zu erzielen, zeigt mir, dass wir auch mit größeren Organisationen konkurrieren können.

Wann sind Sie in die Firma eingetreten?

PG: Kurz vor Beginn der Finanzkrise 2007 kam ich als Portfoliomanager zu Fisch Asset Management.

Wie lange sind Sie schon in Ihrer Rolle?

PG: Seit Anfang 2017 bin ich CEO.

Wie lange dauert die Fahrt zur Arbeit?

PG: Ich pendle mit dem Zug und es dauert 45 Minuten pro Strecke.

Tee oder Kaffee?

PG: Ich bevorzuge Kaffee während der Arbeitszeit. An Wochenenden und in den Ferien kann ich leicht ohne beides leben.

Was ist Ihr typisches Mittagessen?

PG: Ich bevorzuge die italienische Küche. Ich liebe Pizza, Pasta, Fisch und Meeresfrüchte.

Welches Buch empfehlen Sie am meisten?

PG: Es gibt tatsächlich ein sehr unterhaltsames Buch namens Business Class von Martin Suter mit vielen lustigen Kurzgeschichten.

Was ist die größte Herausforderung, vor der Sie in Ihrer Rolle tagtäglich stehen?

PG: Ich denke, wenn man in einem wachsenden Unternehmen arbeitet, dann ist Veränderung eine natürliche Folge davon. Es bedarf vieler Teamgespräche, um das Unternehmen heute besser zu machen als gestern, und es erfordert Flexibilität von allen Mitarbeitern, auch von mir selbst.

Wie sehen Sie die Vermögensverwaltungsbranche in 10 Jahren?

PG: Technologie wird an Bedeutung gewinnen. Geschwindigkeit und Skalierung sind zwei kritische Faktoren.

Wenn nicht Vermögensverwaltung, was würden Sie für Ihren Lebensunterhalt tun?

PG: Mein Vater ist Schreiner und ich mochte schon immer die Kombination von Kreativität und Nutzen.

Wenn man sich für eine Sache an dich erinnern könnte, was wäre das?

PG: Loyalität.

Welche Lektionen waren am schwersten zu lernen?

PG: Loyalität hat ihren Preis.

Wer ist Ihr Investmentheld?

PG: Es gibt viele erfolgreiche Klein- und Mittelständler. Ich bewundere Menschen, die gescheitert sind und nicht aufgegeben haben, und habe es gleich nach der dritten oder vierten Geschäftsidee geschafft.

Was machst du so aus dem Büro?

PG: Meine Kinder sind meine Inspiration. Sie bringen mich fast jeden Tag zum Lachen, Weinen, Leiden und Glücklichsein - aber sie geben immer mehr als das, was sie nehmen.

 

Dieser Artikel wurde ursprünglich im Juni 2018 bei Citywire veröffentlicht.