Flixbus goes USA

Flixbus expandiert in die USA und stößt auf große Konkurrenz von Urgestein Greyhound.

Das deutsche Fernbus Start-up startet nun seine US-Expansion an der Westküste. Sie wollen vor allem eine bessere Alternative für die „langsamen und muffigen“ Greyhound-Busse sein. Das deutsche Unternehmen möchte mit einem ähnlichen Konzept starten, wie in Europa. Daher: regionale Partner stellen Busse zur Verfügung und wickeln die Fahrten ab. Die Zentrale für Marketing und Vertrieb befindet sich in Los Angeles.

In den US-Medien ist bereits die Rede, dass Flixbus dem „Uber-Style“ gleiche. Neben den hochwertigeren Bussen im Vergleich zum Konkurrent Greyhound, möchte das Unternehmen seine Kunden mit Tiefpreisen locken. So wird eine Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas ab 2,99 US-Dollar kosten. Darüber hinaus steht das Thema Umweltfreundlichkeit ganz besonders im Fokus des Unternehmens.

In Europa schluckte Flixbus bereits schon die meisten Konkurrenten bzw. dessen Europageschäft: MeinFernBus, Megabus, Postbus sowie das Busnetz der österreichischen ÖBB. Wird Flixbus auch so in den USA durchstarten und eine ernsthafte Bedrohung für Greyhound sein?