Goldman Sachs hat mithilfe KI die WM berechnen lassen

Künstliche Intelligenz berechnet Sieger der WM 

Um ein möglichst genaues Ergebnis zu erzielen, hat Goldman Sachs die verwendete künstliche Intelligenz (KI) mit allen möglichen Daten der 32 Nationalmannschaften versorgt. Hierzu gehören physische Spielerdaten sowie Statistiken über deren Einsätze. Somit flossen Daten wie Torschusshäufigkeit, Torgefährlichkeit und Laufintensität ein. Zudem werden auch Daten zu den Passgenauigkeiten und Passwegen der einzelnen Spieler berücksichtigt. Mithilfe dieser Daten konnte die KI rund 200.000 verschiedene Vorhersage-Modelle erstellen und das Turnier mehr als eine Million Mal simulieren. Der Fokus dieser Simulation lag zudem auf der Vorhersage der Tore, welche von einer Mannschaft erzielt wird. Laut der KI wird bereits die Vorrunde für einige Überraschungen sorgen, denn das Gastgeberland Russland wird demnach die Vorrunde nicht überstehen. Stattdessen soll Saudi-Arabien in die Runde der letzten 16 einziehen. Somit würde sich das Land erstmalig für ein Achtelfinale qualifizieren und dort gegen Portugal verlieren. 

 

Brasilien kommt bis ins Finale

Laut den Berechnungen der KI wird Deutschland die Gruppenphase überstehen und als Gruppensieger auf die Schweiz treffen. Diese wird anschließend mit 2:1 besiegt und Deutschland trifft im Viertelfinale auf die Engländer. Auf Basis der berechneten Tore geht das Spiel mit 1,47 zu 1,28 an Deutschland. In den anderen Viertelfinalspielen besiegt Frankreich den ehemaligen Weltmeister Spanien und Brasilien schießt den Geheimfavoriten Belgien aus dem Turnier. Im Duell Portugal gegen Argentinien gewinnt das Team um Weltfußballer Ronaldo gegen das Team des ewigen Kontrahenten Lionel Messi. Im anschließenden Halbfinale würde Deutschland auf Portugal treffen. In den letzten Jahren konnte Deutschland stets eindeutig gegen die Portugiesen gewinnen. Diesmal berechnet der Computer eine Wahrscheinlichkeit von 1,39 zu 1,25 für Deutschland. Somit wäre Deutschland im Finale. Gleichzeitig wird Brasilen unseren Nachbarn aus Frankreich besiegen und somit ins Finale einziehen. Somit kommt es zu einer Neuauflage des Halbfinalspiels von 2014. Allerdings wird es laut den Berechnungen nicht zu einem 7:1 kommen. Vielmehr stehen die Chancen 1,7 zu 1,41, sodass Brasilen den Titel gewinnen würde. 

 

Vorhersage bleibt trotz hoher Berechnungsanzahl ungenau

Laut Goldman Sachs wurden viele statistische Daten in die Berechnung des Ergebnisses einbezogen. Dennoch bleibt das Ergebnis sehr unsicher, da Fußball schlichtweg kaum zu berechnen sei. Die KI muss im Rahmen der Berechnungen annehmen, dass jeder Spieler ein Spiel auf vorherigem Niveau ableistet. Somit werden weder Platzverweise, Fehlentscheidungen, Verletzungen, psychischer Druck oder abweichende Aufstellungen berücksichtigt.