High‑Yield‑Anleihen: eine neue Herangehensweise an Unternehmensanleihen mit BB‑Rating

Angesichts der relativ attraktiven Spreads von BB-Anleihen sind wir der Ansicht, dass es an der Zeit ist, dieses außer Acht gelassene Segment der High-Yield-Unternehmensanleihen neu zu bewerten. n dieser späten Phase der Konjunkturerholung nach der Finanzkrise sind wir der Ansicht, dass Anleger in Bezug auf Unternehmensanleihen Vorsicht walten lassen und selektiv vorgehen sollten. Innerhalb des High-Yield-Segments könnte diese Vorsicht einen Aufstieg in der Bonitätsskala hin zum höher bewerteten Ende des Spektrums – zu den Anleihen mit BB-Rating – bedeuten. In der Vergangenheit waren viele High-Yield-Anleger in Anleihen mit BB-Rating untergewichtet, vermutlich weil sie eine größere Wertsteigerung und höhere Renditen in dem spezifischeren Universum der Emittenten mit Einfach-B-Rating anstrebten. Tatsächlich haben sich BB-Anleihen seit Jahresbeginn (Stand: 31. Mai) schlechter entwickelt als andere Teile des High-Yield-Marktes, und dies sowohl im Hinblick auf die Gesamtrendite als auch auf den Spread. Ein selektiver Bottom-up-Ansatz ist daher weiterhin unverzichtbar. Doch angesichts der relativ attraktiven Spreads bei Anleihen mit BB-Rating in unserem aktuellen Umfeld, in dem günstigere technische Faktoren und Fundamentaldaten vorherrschen, sind wir der Ansicht, dass es an der Zeit ist, dieses außer Acht gelassene Segment der High-Yield-Unternehmensanleihen neu zu bewerten.
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