Hinter verschlossenen Türen: Drei Fragen an Thomas Timmermann, Head of Asset Management bei der Commerzbank AG

Die Eventreihe HVT bietet den CAPinsidern einen exklusiven, geschützten Raum, an dem man persönlich und auf Augenhöhe mit den bekanntesten Experten und Entscheidern zusammentrifft.

Nach dem großen Erfolg der ersten fünf Veranstaltungen in Hamburg, München und Berlin gastiert die Eventreihe “Hinter verschlossenen Türen” (HVT) am 07. Mai 2019 nun zum ersten Mal auch in Frankfurt.

HVT ist an Fondsinvestoren gerichtet und lädt wichtige Entscheider aus der Branche ein, die ihre Anlagekonzepte im exklusiven Kreis präsentieren. Darüber hinaus geben wir Einblicke in aktuelle Marktanalysen und Veränderungen am internationalen Finanzmarkt.
 

Drei Fragen an:

Thomas Timmermann, Head of Asset Management der Commerzbank AG

 

1. Was unterscheidet Ihre Fonds von anderen vermögensverwaltenden Konzepten?

Es handelt sich um Dividendenaktien-Fonds mit regelbasierter Aktienauswahl und Gleichgewichtung aller enthaltenen Aktien. Das Besondere ist die zusätzliche flexible und aktive Absicherungsstrategie. Sie verfolgt das langfristige Ziel, eine Outperformance gegenüber der Direktanlage zu erzielen, mögliche Kursverluste zu mindern und von Erholungsphasen wiederholt zu profitieren. Der Absicherungsgrad wird hierfür bei fallenden Märkten erhöht und bei steigendenreduziert. Dadurch kann über die Zeit eine höhere Rendite bei zugleich geringeren Schwankungen erzielt werden. Sollten die Aktienmärkte jedoch dauerhaft (nur) steigen, werden die Fonds permanent schlechter abschneiden als die Direktanlage.

 

 

2. 28 Jahre als Händler und Portfoliomanager bei der Commerzbank. Wie spiegeln sich Ihre jahrelange Erfahrung und die damit verknüpften Erkenntnisse konkret in Ihrer Anlagestrategie wider?

Mit den Jahren lernt man, dass Disziplin und die Konzentration auf das Wesentliche eine Outperformance generieren können. Dabei gilt es, die täglich neu reinkommenden fundamentalen und technischen Signale richtig zu gewichten - und auch dafür braucht man Erfahrung. Als Derivate-Händler habe ich gelernt, Derivate aus Absicherungszwecken so kostenschonend wie möglich einzusetzen, um am Ende in positiven Marktphasen nicht zu viel Performance abgeben zu müssen. Oft gelingt es sogar, Zusatzrenditen in Seitwärtsmärkten - bei bestehender Teilabsicherung - zu generieren. Die Ergebnisse der Technischen Analyse sind am Ende die mahnende Stimme und auch der Korrekturfaktor, wenn sich die Märkte einmal wieder genau anders verhalten als vermutet.

 

3. Was wären Sie wohl heute, wenn Sie nicht Portfoliomanager geworden wären?

Ich wäre vermutlich gerade als Pilot auf einem Langstreckenflug unterwegs. Wobei es dort viele Parallelen zum Portfoliomanagement gibt. Beispielsweise werden auch von uns viele Routinen sehr diszipliniert und immer wieder von vorn durchgeführt! Aber wenn es plötzlich hart auf hart kommt, übernimmt der Pilot innerhalb von Sekunden aktiv die Steuerung und Verantwortung und trifft diszipliniert und routiniert die Entscheidungen, die notwendig sind, um Schlimmeres abzuwenden.

 

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