Hofseth BioCare investiert 4,2 Millionen Euro in Werkserweiterung - Bonafide Monatsupdate per Juni 2018

Das Unternehmen führt Privatplatzierung neuer Aktien durch, um die Expansion zu finanzieren. Das Biotech-Unternehmen Hofseth BioCare gab am Dienstag bekannt, dass es seine derzeitigen Kapazitäten der Midsund Process Facility erweitern möchte, um seinen bisherigen Produktionsprozess zu optimieren und die steigende Nachfrage nach seinen Produkten bedienen zu können. Das Unternehmen wird die weiterhin verfügbaren Kapazitäten in einer seiner Produktionsanlagen in Berkak vermieten und statt diese zu betreiben in der zweiten Jahreshälfte rund 4,2 Millionen Euro (zirka 40 Millionen NOK) in zwei Werkserweiterungen in Midsund investieren. 

Die erwartete Investitionsamortisation wird geschätzt in weniger als drei Jahren eintreten, gab Hofseth BioCare an. Der Betrieb der ersten Werkserweiterung wird den Erwartungen zufolge im 2018 aufgenommen, der Betrieb der zweiten im dritten Quartal des Jahres 2019. Die Privatplatzierung wird von der Investmentbank SpareBank 1 Markets AS durchgeführt, mit dem Ziel mindestens 12,7 Millionen Euro (120 Millionen NOK) und höchstens 14,8 Millionen Euro (140 Millionen NOK) zu generieren. Bestehende Investoren haben sich bereits Aktien im Gegenwert von 12,7 Millionen Euro (120 Millionen NOK) aus der Privatplatzierung gesichert.

Nippon Suisan Kaisha (Nissui) beteiligt sich an riesigem Shrimp-Farm-Projekt

Nissui, eines der weltgrössten japanischen Seafood-Unternehmen, hat sich in ein landbasiertes Shrimp-Zucht-Projekt in Australien eingekauft. Die australische Seafarms Group (SFG) möchte langfristig jährlich rund 100’000 Tonnen Black-Tiger-Shrimps aufziehen. Nissui hält rund 15 Prozent des Kapitals an der SFG dies entspricht insgesamt 16.1 Millionen Euro. Zudem möchte SFG vom weltweiten Logistiknetz von Nissui profitieren. Die beiden Unternehmen planen, die Shrimps unter dem Label «Sea Dragon» zu vermarkten, und wollen gemeinsam wertgesteigerte Produkte entwickeln.

Iglo Deutschland: erfolgreicher Strategiewechsel

Iglo, ein Unternehmen der Nomad-Food-Gruppe konnte seinen Umsatz in Deutschland im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent auf 466 Millionen Euro erhöhen. Die Nomad-Food-Gruppe verordnete Iglo einen grundlegenden Strategiewechsel. Die Konzentration auf das Kerngeschäft Tiefkühlfisch brachte den gewünschten Erfolg. Mit einem Marktanteil von rund 64 Prozent erreichte man im vergangenen Jahr den höchsten Wert seit vielen Jahren.


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