Immobilien in deutschen Metropolregionen profitieren von langfristigen Trends

Mehr Nachhaltigkeit und veränderte Anforderungen der Mieter: Damit Anleger bei Immobilieninvestments auch in Zukunft stabile Erträge erwirtschaften, sollten diese auf die dominierenden Trends vorbereitet sein.

Der Immobilienmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Konzepte der Vergangenheit funktionieren nicht mehr zwangsläufig und das New Normal hat den Immobilienmarkt voll erwischt. Das Arbeiten von zuhause, der Wandel beim Einkaufsverhalten, eine neue Art der Stadtentwicklung: Die Corona-Pandemie hat bestehende Trends im Immobilienbereich deutlich beschleunigt und verstärkt.

 Dies gilt vor allem auch mit Bezug auf die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen. Das ist auch kaum verwunderlich, ist die Immobilienwirtschaft doch insgesamt für 38 Prozent des Energieverbrauchs und 29 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Europa verantwortlich. Wenn die Europäische Union das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erreichen will, müssen diese Zahlen stark reduziert werden.



Immobilieninvestments immer beliebter

„Deshalb ist davon auszugehen, dass die Regulierung in diesem Bereich zunehmend strenger werden wird. Somit rücken Energieeffizienz, Umweltzertifizierungen aber auch die soziale Nutzung stärker in den Blickpunkt. Nachhaltige Aspekte werden so zu Treibern für die Qualität von Immobilien und deren langfristige Rentabilität“, heißt es dazu beim internationalen Fondshaus Schroders

Zugleich ist die Beliebtheit von Immobilieninvestments nicht gesunken, im Gegenteil: Die Anleger haben auf der Suche nach attraktiven Renditen bei moderaten Risiken wieder offene Immobilienfonds für sich entdeckt. Mehr als 100 Milliarden Euro sind laut Zahlen des Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) derzeit in offenen Immobilienfonds investiert, die in Deutschland angeboten werden. Der Verband weist in seinem Quartalsbericht zum 31. März 2021 für den Zehn-Jahres-Zeitraum bei Immobilienfonds eine durchschnittliche jährliche Rendite von 2,8 Prozent aus. Die Volatilität liegt demnach mit 0,6 Prozent jährlich deutlich unter der Schwankungsbreite der meisten anderen Anlageklassen.


Für die Immobilienwelt der Zukunft gerüstet sein

Schroders zeigt mit seinem offenen Immobilienfonds Schroders Immobilienwerte Deutschland, wie eine Anlagelösung im Immobilienbereich unter den neuen Vorzeichen funktioniert. Die Strategie des Fonds ist auf den Erwerb von Immobilien in deutschen Metropolregionen ausgerichtet, die von Megatrends wie der anhaltenden Urbanisierung und der demografischen Veränderung besonders profitieren. 

Nils Heetmeyer, Fondsmanager des Fonds, erläutert: „Der Schroders Immobilienwerte Deutschland berücksichtigt von vornherein die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie und hat den entscheidenden Vorteil, dass er keine sanierungsbedürftigen Altlasten hat. Stattdessen liegt der Fokus auf Immobiliensegmenten, die sich in der Pandemie als sehr robust gezeigt haben.“ Das Fondsmanagement konzentriert sich fast ausschließlich auf Objekte in deutschen Metropolregionen in Neubauqualität, die für die Immobilienwelt der Zukunft gerüstet sind. Im Fokus stehen vor allem Logistik- und Wohnimmobilien, der Lebensmitteleinzelhandel und Büroflächen in A-Lagen.


Ökologische und soziale Merkmale bei den Anlagekriterien im Mittelpunkt

Kürzlich hat Schroders den Kauf des dritten Objekts für den Fonds bekannt gegeben. Es handelt sich um eine Kombination aus Lebensmitteleinzelhandel und Wohnraum in Köln und ergänzt das Portfolio, das sich bis dato aus einem modernen Bürokomplex in Berlin und einer Kita mit Wohnnutzung in Hamburg zusammensetzte.

Besonders wichtig ist bei allen Engagements die Nachhaltigkeit. Als Produkt im Sinne von Artikel 8 der Offenlegungsverordnung der Europäischen Union (SFDR) stehen bei den Investitionen ökologische und soziale Merkmale im Mittelpunkt. Das neue Gebäude in Köln beispielsweise wird nach strengen ökologischen Nachhaltigkeitsvorgaben erstellt. Der Gebäudekomplex wird im anerkannten Standard eines KfW Effizienzhauses 55 konzipiert und wird entsprechend einen zukunftsfähigen, niedrigen Energieverbrauch aufweisen.


Hohe Stabilität im deutschen Immobiliensektor

Vor allem Deutschland stehe laut Schroders für eine hohe Stabilität im Immobiliensektor. Das liege zum einen an der Robustheit und Substanz der deutschen Wirtschaft mit ordentlichen Wachstumsprognosen trotz und nach der Pandemie. Zum anderen stünden die deutschen Großstädte ganz vorne in den Prognosen der Mietpreisentwicklungen der großen Städte in den nächsten fünf Jahren und der deutsche Immobilienmarkt konzentriere sich als größter der Europäischen Union nicht allein auf die Hauptstadt, sondern auf eine ganze Reihe an Städten, die sich alle unterschiedlich entwickelten.

„Mit seiner Ausrichtung auf deutsche Metropolregionen und Immobilien, die von den zentralen Zukunftstrends bei Nachhaltigkeit und Immobiliennutzung profitieren, verfügt der Schroders Immobilienwerte Deutschland über eine hervorragende Ausgangsposition, um auch in der vor uns liegenden völlig neuen Immobilienwelt seinen Anlegern langfristig stabile und auskömmliche Renditen zu bieten“, fasst Nils Heetmeyer zusammen.