In die Themen der Zukunft investieren

Die digitale Revolution und disruptive Technologien verändern die Bedeutung traditioneller Geschäftssektoren und stellen ganze Wertschöpfungsketten auf den Kopf. Neue, benutzerfreundliche Bezahlplattformen haben die Abwicklung von vielen Transaktionen über Banken oder Kreditkartenhäuser abgelöst, die Reisebranche hat sich von einem ausgeprägten Angebotsmarkt zu einem äußerst transparenten Nachfragemarkt gewandelt. Roboter arbeiten Seite an Seite mit Menschen, und personalisierte Produkte und Dienstleistungen nehmen in allen möglichen Sektoren Einzug.

Eines haben alle Branchen und Unternehmen der digitalen Wirtschaft gemeinsam: Der Kunde steht im Zentrum wie nie zuvor. Er ist nicht nur Abnehmer eines Endprodukts, sondern verlangt Interaktion und hohe Transparenz entlang des Produktionsprozesses von Gütern und Dienstleistungen“, sagt Jeremy Gleeson, Portfolio Manager bei AXA Investment Managers (AXA IM). Customer Journey (Kundenreise) ist plötzlich das Schlagwort aller Beratungsfirmen, die zuweilen orientierungslose Unternehmen durch die digitale Transformation führen wollen. Doch was genau bedeutet der Begriff?


Sektorgrenzen verschwinden

Ausgangspunkt der Reise sind die sich rasch verändernden Bedürfnisse der Kunden. Unternehmen, die das Potenzial der Digitalisierung nutzen wollen, müssen die Ansprüche ihrer Kunden sehr genau kennen und darauf reagieren“, erläutert Gleeson. So müssten sie den Kunden bei allen Berührungspunkten positive Erfahrungen liefern, sie also auf der Kundenreise begleiten und führen – vom Finden des Produkts über den Kaufentscheid bis zur Lieferung der Güter. „Das stellt viele traditionelle Unternehmen vor große Probleme, da ihre internen Prozesse für die digitale Zukunft zu wenig agil sind“, fährt der Experte fort.

Anleger stehen vor der Herausforderung, diejenigen Unternehmen zu ermitteln, welche die digitale Transformation meistern und am langfristigen Potenzial der rasch wachsenden digitalen Wirtschaft partizipieren können. „Disruption bedeutet einerseits, dass Gewinner und große Player von heute, morgen obsolet sein können. Andererseits führt sie dazu, dass sich die herkömmlichen Grenzen zwischen den Sektoren vermischen“, erklärt Gleeson. „Ist der Produzent einer Smartwatch, die Herzfrequenz und Blutzucker misst, ein Technologie- oder ein Gesundheitsunternehmen?“


Macher sind besser als Fantasten

Vor diesem Hintergrund tun Investoren gut daran, zwei grundsätzliche Überlegungen in ihre Anlageentscheidungen miteinzubeziehen. „Aktien sollten nicht mehr nach Sektoren ausgewählt werden, sondern nach Themen“, fährt der Experte fort. Sei ein vielversprechendes Anlagethema eruiert, müssen sämtliche Unternehmen auf allen Stufen der entsprechenden Wertschöpfungskette berücksichtigt werden. Dabei könnten die „vier D“ einen praktischen Ansatz bieten, die gesamte digitale Kundenreise abzudecken: Discovery, Decision making, Delivery sowie Data & Enablers.

Die Stufe Discovery oder Recherche beschäftigt sich mit der Frage, wie Produkte und Dienstleistungen im Internet gesucht und entdeckt werden. Beispiele sind Anbieter von Suchmaschinen, digitale Werbeplattformen und soziale Medien. Zu den Unternehmen, die beim Kaufentscheid (Decision making) eine Rolle spielen, gehören E-Commerce-Unternehmen, Internetportale und mobile Apps, dank denen die Verbraucher bequem und zuverlässig Produkte auswählen können. Für die Lieferung (Delivery) der Produkte zuständige Unternehmen erleichtern mit Fintech-Lösungen die Zahlungsabwicklung und meistern die herausfordernde Logistik, da immer mehr Kunden noch am gleichen Tag eine Lieferung erwarten. Data & Enablers schließlich sind einerseits Digitalunternehmen, die traditionellen Firmen helfen, sich an die sich schnell verändernde digitale Welt anzupassen. Andererseits zählen Anbieter von Datenanalysen dazu, die das Verhalten der Kunden erfassen und auswerten.

„Diese Enablers machen meist nicht mit bahnbrechenden Ideen oder spektakulären Robotern von sich reden, aber ihre Technologie ist dafür verantwortlich, dass solche Erfindungen überhaupt erst umgesetzt werden können. Deshalb könnten sie längerfristig für Investoren besonders interessant sein“, sagt Gleeson. Zu diesen Enablers zählen zum Beispiel Halbleiterproduzenten und Softwareunternehmen, welche die Roboter kontrollieren und steuern, sowie Anbieter von Bildverarbeitungssystemen für Industrie und Logistik.


Die fünf zentralen Themen

Fünf vielversprechende, langfristige Wachstumsthemen bilden das Potenzial der digitalen Wirtschaft Gleeson zufolge besonders gut ab: Alterung und Lifestyle, der vernetzte Konsument, Automatisierung, saubere Technologien und Gesellschaften im Wandel. Alterung und Lifestyle erfassen die Auswirkungen der demografischen Entwicklung – von der Krankenhauseinrichtung bis zum Pflegeroboter. Beim vernetzten Konsumenten stehen sämtliche Ebenen der Interaktion zwischen Unternehmen und Verbrauchern im Zentrum. Das Thema Automatisierung fokussiert auf Robotikanwendungen und die Digitalisierung von Prozessen in den verschiedensten Industrien. Saubere Technologien ermöglichen klimafreundliche Lösungen und ein nachhaltiges Management der Ressourcen. Und Gesellschaften im Wandel bedeutet die Einbindung von Hunderten von Millionen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern in die globale Wirtschaft sowie die sich verändernden Konsummuster.

„Wichtig ist, dass Investoren nicht der Faszination kurzfristiger Hypes erliegen, sondern das  kommerzielle Potential eines Unternehmens im Auge behalten. Investments in die digitale Kundenreise eignen sich für erfahrene und langfristig orientierte Anleger, die auf überdurchschnittlich hohes Wachstum setzen“, erläutert Gleeson. Zudem sei eine aktive Titelselektion basierend auf einer gründlichen Analyse notwendig, da nicht alle Unternehmen erfolgreich sein würden und es keinen replizierbaren Index gebe.


In die digitale Wirtschaft investieren

Investoren können von diesen Wachstumsthemen profitieren – zum Beispiel mithilfe des AXA World Funds Framlington Digital Economy. Der Fonds investiert gezielt in Unternehmen, die sich auf den Discovery- und den Entscheidungsprozess sowie auf die Auslieferung im E-Commerce spezialisiert haben. Darüber hinaus investiert er in so genannte Enabler – Unternehmen also, die Firmen mit traditionellen Geschäftsmodellen dabei helfen, die Vorteile der digitalen Welt für sich zu nutzen.

„Selbst am Anfang dieses Langfristtrends bietet die digitale Wirtschaft ein diversifiziertes Anlageuniversum aus Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen aus verschiedenen Sektoren, die in den klassischen Technologieindizes oft unberücksichtigt bleiben“, sagt Gleeson. Die digitale Wirtschaft besteht aus etwa 700 Unternehmen, die AXA IM mit mehreren Themen und Liquiditätsfiltern aus dem Anlageuniversum der Industrie- und Schwellenländer ausgewählt hat, unabhängig von der Unternehmensgröße. Mithilfe einer qualitativen Fundamentalanalyse werden anschließend die Rentabilität und die Wachstumsaussichten untersucht, so dass sich das Anlageuniversum auf etwa 250 Titel verringert. „Dies sind hinreichend viele, um etwa 50 attraktive Titel für unsere Strategie zu finden“, erklärt der Fondsmanager.

Darüber hinaus trifft sich das Fondsmanagement jedes Jahr über 400 Mal mit leitenden Mitarbeitern von Technologieunternehmen. „Unsere sorgfältige Analyse des Anlageuniversums hilft uns, in diesem Wachstumssektor Unternehmen mit überdurchschnittlichem Potenzial aufzuspüren“, berichtet Gleeson. Das schlägt sich auch in Zahlen nieder: Der AXA WF Framlington Digital Economy konnte seit seiner Auflegung im Oktober 2017 in der Anteilsklasse I (ISIN: LU1694772994) gegenüber dem MSCI AC World Total Return brutto  einen Mehrertrag von 18,34 Prozent erwirtschaften (Stand: 25. Mai  2018).   [1]


Erfahren Sie mehr zum AXA WF Framlington Digital Economy.

 

[1] Die Performance der Vergangenheit ist verlässlicher Indikator für die zukünftige Performance. Investitionen sind mit erheblichen Risiken verbunden und können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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