IWF‑Jahrestagung in der Rückschau: Die Angst ist verflogen

Trotz nahezu leerer geldpolitischer Werkzeugkästen im Falle einer Rezession war die IWF-Jahrestagung geprägt von euphorischen makro-ökonomischen Prognosen und einer im vergangenen Jahrzehnt nie dagewesenen Lockerheit. etzt bin ich tatsächlich in Sorge. Die Angst, die die meisten Jahrestagungen von IWF und Weltbank seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor einem Jahrzehnt dominiert hatte, scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Die vier Tage in Washington, D.C. hinterließen bei mir den Eindruck, dass das synchrone Wachstum der Weltwirtschaft, geradezu euphorische makro-ökonomische Prognosen wie diejenige, die der IWF zu Beginn der Tagungswoche veröffentlicht hatte, und (für frisches Kapital) weiterhin aufnahmefähige Finanzmärkte Investoren wie Politiker regelrecht eingelullt haben: Sie fühlen sich auf unheimliche Weise sicher.
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