M&G Investments: Disziplin und Mut bei der Aktienauswahl – 10 Jahre M&G Global Dividend Fund

„Als Fondsmanager muss man in stürmischen Zeiten erst recht in Fahrt kommen, sonst ist man im falschen Job.“ So fasst Stuart Rhodes, Manager des M&G Global Dividend Fund, seine Erfahrungen der letzten zehn Jahre zusammen.

Denn als der Fonds, nach seiner Idee konzipiert, am 18. Juli 2008 aufgelegt wurde, ahnte noch niemand, dass nur acht Wochen später die Welt Kopf stehen würde. Am 15. September löste der Zusammenbruch von Lehman Brothers die weltweite Finanzkrise aus, deren Nachwirkungen die Wirtschaft und die Börsen bis heute beeinflussen.

„Das erste Quartal 2009 war hart, das schlechteste Dividendenumfeld seit dem Zweiten Weltkrieg“, erinnert sich Rhodes. „Letztlich trug die Marktsituation zum Erfolg unseres Fondskonzepts bei, aber zum damaligen Zeitpunkt brauchte man zum Investieren starke Nerven.“ Und auch Mut, neue Wege zu gehen, gehörte dazu.

Verschiedene Geschäftsmodelle und globale Ausrichtung

Der M&G Global Dividend Fund war von Anfang an global ausgerichtet: „Anstatt auf Nummer sicher zu gehen und uns zum Beispiel auf bekannte britische oder europäische Dividendentitel zu konzentrieren, wollten wir Anlegern den Zugang zu spannenden Unternehmen aus der ganzen Welt eröffnen“, erläutert der Aktienexperte. Disziplinierte Dividendenzahler finde er häufig in den USA, aber auch anderswo in Nord- und Lateinamerika ebenso wie in Asien und Australien.

„Und nicht zuletzt wollen wir sicherstellen, dass wir eine gute, gesunde Auswahl aus verschiedenen Geschäftsmodellen haben“, so Rhodes. „Wir suchen eben nicht nur die typischen stabilen, defensiven Unternehmen, also die klassischen Dividendentitel, sondern auch zyklische Branchen und schnell wachsende Firmen, die für Investoren eine sehr attraktive Ergänzung sein können.“

Eine herausfordernde Phase erlebten der Fondsmanager und sein Team in den Jahren 2014 und 2015, als sich das Portfolio rund 18 Monate lang unterdurchschnittlich entwickelte. „Das passiert zwar allen aktiven Managern, aber es war natürlich nicht einfach. Wir mussten Gründe erläutern und viele Fragen beantworten“, erzählt Rhodes. „Trotzdem sind wir bei unserer Linie geblieben, weil wir vom Wert unseres Portfolios absolut überzeugt waren.“  

Rhodes‘ Standhaftigkeit zahlt sich aus – vor allem in den Sektoren Energie sowie Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe, die sich besonders in den vergangenen zwei Jahren sehr gut entwickelten. So konnte der M&G Global Dividend Fund in dieser Zeit eine jährliche Performance von 19,3 % (2016) und 8,4 % (2017) erzielen.

Insgesamt erreichte Rhodes mit seinem Konzept seit Auflegung eine jährliche Wertentwicklung von 9,8% (Stand: 30.06.18). Somit wäre das Vermögen eines Anlegers, der zum Fondsstart 100.000 Euro investiert hätte, bis heute auf über 250.000 Euro angewachsen – wobei rund 180.000 Euro durch Kapitalwachstum und ungefähr 70.000 Euro durch die Wiederanlage der Erträge erzielt wurde (Stand: 31.05.18).
 


Vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Erträge.
 Quelle: Morningstar Inc., paneuropäisches Universum, Stand: 30.06.18. M&G Global Dividend Fund (Sektor Morningstar Aktien Global – Einkommen, Euro A-Anteilsklasse, Nettoertrag reinvestiert, Preis-Preis-Basis).

Jahrzehntelange Treue

Das wichtigste Anlageziel des M&G Global Dividend Fund damals wie heute: Ausschüttungen aus Dividenden sollten beständig wachsen – sowohl auf Unternehmens- als auch auf Fondsebene. Stuart Rhodes wählt daher strikt nur Unternehmen für sein Portfolio aus, die dieses Potenzial auf lange Sicht mitbringen. 

Darunter gibt es Titel, die Stuart Rhodes bereits seit zehn Jahren hält, zum Beispiel Microsoft, Novartis, den US-amerikanischen Versicherungsmakler Arthur J. Gallagher oder den weltweit größten Methanol-Produzenten Methanex aus Vancouver in Kanada. „Wenn wir ein Unternehmen finden, das nachhaltig wachsen kann, sehen wir keinen Grund, es zu verkaufen – vorausgesetzt, die Bewertung ist angemessen“, sagt Rhodes. Aktuell besteht das Portfolio aus 42 Unternehmen, darunter auch Namen aus Dänemark, Südafrika oder Hongkong. Rhodes konzentriert sich auf Aktien mit großer Marktkapitalisierung, hat aber auch ein Viertel Mid Caps sowie knapp fünf Prozent Small Caps ausgewählt.

Zykliker kommen wieder

Nun sieht sich Rhodes einem vergleichsweise teuren Marktumfeld gegenüber. „In den letzten Jahren sind die Aktienkurse enorm gestiegen. Wir haben die ganze Weltwirtschaft zur Auswahl, aber es ist schwieriger geworden, aussichtsreiche Einstiegsmöglichkeiten zu finden“, sagt der Fondsmanager. Viele Investoren hätten sich auf populäre Titel konzentriert. Inzwischen seien bei einer Reihe von Unternehmen die Bewertungen schlicht nicht mehr gerechtfertigt, beispielsweise bei Verbrauchsgütern.

Deshalb verbringe er viel Zeit damit, Unternehmenszahlen und -strategien bis ins Detail zu durchleuchten. Nach Rhodes Ansicht dominiere kein bestimmter Trend oder ein bestimmtes Thema; worauf es ankomme, sei vielmehr ein tiefes Verständnis für die Unternehmen, in die er investiere. „Deshalb finde ich immer noch interessante Unternehmen, die der Markt vernachlässigt oder abgestraft hat – derzeit liegen die attraktiveren Bewertungen zum Beispiel in den zyklischen Bereichen.“

Die Rückkehr der Volatilität in diesem Jahr sieht Rhodes als Chance. „Aus der Finanzkrise und den schwierigen Jahren 2014 und 2015 habe ich eines gelernt: Beide Phasen haben uns Gelegenheiten beschert, zu fantastischen Preisen zu investieren – wir waren vorbereitet und hatten genug analysiert, um gegen den Mainstream zu agieren“, betont der Fondsmanager. Ein größerer Handelskonflikt könne zwar problematisch werden, da dann die globalen Lieferketten beeinträchtigt würden. Doch Rhodes lässt sich nicht einschüchtern: „2017 war ein vergleichsweise ruhiges Jahr, hat jedoch wenige Möglichkeiten eröffnet. 2018 mag kniffliger sein. Aber als echte Investoren krempeln wir jetzt die Ärmel hoch.“

M&G
August 2018

 

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