Microsoft und Blackberry kooperieren

Bereits seit einiger Zeit versuchen Microsoft und Blackberry die verlorenen Marktanteile auf dem Markt für mobile Technologien mit einer Zusammenarbeit zurückzugewinnen. Nachdem man bereits in der Vergangenheit kooperative Partnerschaften, gemeinsame Geräte, Apps und verschiedene Strategien

Bereits seit einiger Zeit versuchen Microsoft und Blackberry die verlorenen Marktanteile auf dem Markt für mobile Technologien mit einer Zusammenarbeit zurückzugewinnen. Nachdem man bereits in der Vergangenheit kooperative Partnerschaften, gemeinsame Geräte, Apps und verschiedene Strategien ausprobiert hat, wird diese Partnerschaft nun noch weiter vertieft. Dabei sollen künftig vor allem für Businesskunden neue Möglichkeiten auf den Geräten von Blackberry zur Verfügung stehen. Darüber hinaus integriert Microsoft verschiedenste Dienste von Blackberry in seinen Azure-Dienst.

Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen Blackberry und Microsoft

Der Schlüssel für die gemeinsame Arbeit liegt in der Blackberry Enterprise Bridge. Dabei handelt es sich um ein Programm, dass es erlaubt, auf die verschiedensten Dienste auf allen Plattformen zuzugreifen. Damit sollen Kunden aus der Geschäftswelt den Vorteil haben, dass sie für ihre Programme und Daten einen zentralen Anlaufpunkt haben. Diese werden nicht nur mit der eigenen Technologie von Blackberry abgesichert. Sie sind vor allem auf allen Plattformen verfügbar. Bisher kam es durchaus vor, dass es verschiedenste Dienste nicht auf die entsprechenden Anwendungen für Android oder iOS geschafft haben.

Microsoft stellt bei diesem gemeinsamen Projekt nun zum Beispiel seine Produkte aus der Office-Suite über die Bridge zur Verfügung. Kunden haben die Möglichkeit, dass sie mit der Hilfe der App von Blackberry auch weiterhin ihre Word, Excel oder Powerpoint-Anwendungen bequem auf den mobilen Geräten nutzen können. Darüber hinaus stehen die neusten Sicherheitspakete zur Verfügung, die besonders bei den mobilen Anwendungen von einer immer höheren Bedeutung sind. Das Ziel der Suite von Blackberry ist es nämlich nicht nur, die verschiedenen Hürden bei der Nutzung verschiedener Plattformen zu überwinden. Vor allem geht es um einen sehr hohen Standard bei der Sicherheit im Umgang mit sensiblen Daten und vertraulichen Informationen. Damit stellt Microsoft nun seine Dienste in der sicheren Umgebung zur Verfügung und erlaubt den Nutzern eine produktive Arbeit überall auf der Welt.

Vor allem sensible Kunden in der Zielgruppe

Im privaten Segment sind die Dienste von Blackberry eher nicht anzutreffen. Dafür ist festzustellen, dass man sich in diesem Segment in verschiedenen Branchen erhebliche Marktanteile sichern konnte. Blackberry richtet die Leistungen seiner Bridge und seiner Suite vor allem auf den Finanz- und Gesundheitssektor aus. Aber auch Anwälte und vor allem Regierungen profitieren von den hohen Standards im Bereich der Sicherheit. Blackberry selbst sieht sich dabei als Marktführer für innovative Lösungen, die die Produktivität mit den höchsten Erwartungen an die Sicherheit verknüpfen. Die Zusammenarbeit mit Microsoft ist dabei nur konsequent und bietet den Kunden weitere Ansätze bei der täglichen Arbeit.

Microsoft erhält auf diese Weise einen weiteren Markt für seine Office 365 Produkte und Blackberry hat das Problem aus der Welt geschafft, dass man bisher mit eher unbekannten Programmen im Bereich Office arbeiten musste. Auf diese Weise profitieren beide Unternehmen, die in den vergangenen Jahren erhebliche Rückschläge bei dem Kampf um Anteile auf dem mobilen Markt einstecken mussten. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit auch in einem anderen Bereich vertieft: Die Blackberry Bridge ist nun auch in Microsofts Cloud-Dienst Azure für die Kunden verfügbar.