Mit Digital Health zu einem effizienteren Gesundheitswesen

Die digitale Revolution ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch das Gesundheitswesen macht sich die Digitalisierung zu Nutze. Neue Technologien unter dem Label Digital Health halten Einzug in den Sektor. Der Mehrwert zeigt sich in fortschrittlichen medizinischen Behandlungsmethoden, aber auch in dringend benötigten Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen. 

Dank disruptiver Technologien wie beispielsweise Sensoren, Konnektivität oder Cloud Computing bringen Unternehmen heute neue oder verbesserte Produkte und Dienstleistungen auf den Markt mit positivem Effekt auf die Behandlungsqualität und die Kostenseite. Der Durchbruch von Digital Health zeigt sich unter anderem in Bereichen wie Blutzuckerüberwachung, Telemedizin und roboterunterstützte Chirurgie.

Sensoren zur kontinuierlichen Blutzuckermessung werden mit dem Smartphone und der Cloud vernetzt und warnen dank intelligenter Software-Algorithmen rechtzeitig vor zu hohen oder zu niedrigen Blutzuckerwerten. Damit können Folgeerkrankungen von Diabetes stark reduziert oder gar vermieden werden. Marktführer bei den Blutzuckersensoren ist das amerikanische Unternehmen Dexcom das an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet ist.

Auch die virtuelle medizinische Beratung über moderne Kommunikationstools wie App, Videoanruf, Internet oder Telefon wird in der Medizin immer mehr zum Thema. Auch die virtuelle medizinische Beratung über moderne Kommunikationstools wie App, Videoanruf, Internet oder Telefon wird in der Medizin immer mehr zum Thema. Teladoc Health aus New York ist das größte Telehealth-Unternehmen in den USA und ist mittlerweile an der NYSE gelistet. Patienten mit leicht behandelbaren Krankheiten wie Erkältung oder Hautkrankheiten, aber auch psychischen Beschwerden, können 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche über die Anwendungen von Teladoc mit approbierten Ärzten in Kontakt treten.

Dank Operationsrobotern von Intuitive Surgical können komplexe Schlüsselloch-Operationen sicher und mit hoher Qualität von einer grossen Zahl von Ärzten durchgeführt werden. Bald werden die Patienten auch von roboter-unterstützten Lungenbiopsien, mit verbesserter Diagnoseergebnissen bei deutlich tieferen Komplikationsraten, profitieren können.

Abgrenzung zu breiten Tech-Fonds 

Digital Health ist stärker reguliert als die anderen Tech-Bereiche: Sicherheit und klinischer Nutzen müssen mit aufwändigen klinischen Studien belegt werden. Dies schafft Eintrittsbarrieren für potenzielle Konkurrenten, macht das Technologierisiko berechenbarer und gibt dem Fonds eine klare Charakteristik. Anleger erhalten über den BB Adamant Digital Health (Lux) Zugang zu einem globalen Portfolio von stark wachsenden Technologieaktien, die von den attraktiven Fundamentalfaktoren des Healthcare-Sektors wie etwa Überalterung der Gesellschaft und Zunahme von Zivilisationskrankheiten profitieren. Der Wert der Portfolioaktien wird kurz- und mittelfristig massgeblich vom Umsatzwachstum, dem Erreichen von klar definierten Meilensteinen und M&A-Aktivitäten beeinflusst werden.

Erfolgreiche Strategie wird fortgesetzt

Die Portfoliomanager Stefan Blum und Marcel Fritsch führen im neuen Fonds die erfolgreiche Anlagestrategie des im April 2016 aufgelegten BB HealthTech-Zertifikats unverändert fort, das eine jährliche Rendite von rund 30% bei einer Volatilität von etwa 15% erzielt hat. «Risikokapitalgeber haben in den letzten sieben Jahren rund USD 24 Mrd. in 1700 private Digital-Health-Unternehmen investiert, daher rechnen wir über die nächsten Jahre mit zahlreichen attraktiven Börsengängen. 

Ein weiterer Grund für ein Investment in den Sektor», so Portfoliomanager Stefan Blum. Der Fokus liegt weiterhin auf klein- und mittelkapitalisierten Wachstumsaktien in Nordamerika, Europa und Asien. «Entlang eines fundamentalen Bottom-up-Prozesses selektieren wir aus einem Universum von 220 bis 250 Unternehmen die 30 bis 50 vielversprechendsten Titel», kommentiert Marcel Fritsch. «Zentrale Kriterien für die Auswahl der Einzeltitel sind neben dem Umsatzwachstum und der Bruttogewinnmarge auch eine solide Finanzierung sowie die Qualität des Unternehmensmanagements.»