Model 3: Tesla hat die 100.000 erreicht

Bei anderen Fabrikaten des Konzerns dauerte es deutlich länger, bis man diese Zahl erreichte. Beim Model S und Model X vergingen Jahre, bis man diesen Meilenstein in Angriff nehmen konnte. Dies ist beim neuen Model 3 völlig anders. Nur ungefähr zwölf Monate betrug hier die Zeitspanne. Das bedeutet gleichzeitig, dass Elon Musk mit diesem Wagen so schnell diesen bedeutenden Wert erreichte, wie vor ihm kein anderer Anbieter. Das Erreichen dieser magischen Grenze wäre sogar eher möglich gewesen. Doch es gab viele Schwierigkeiten bei der Produktion, die er überwinden musste. Dies scheint nun gelungen zu sein, weshalb Tesla die Kundenaufträge schnell abarbeiten und seine Pkws veräußern kann.
 

Stabile Herstellungszahlen

Nach den vorliegenden Zahlen produzierte Tesla in den Monaten von Juli bis September rund 80.000 Pkws. Dabei liefen allein 53.000 Stück gehörten dabei zum Model 3. Die ersten zwölf Tage des vierten Quartals liefen noch deutlich besser. 11.500 Autos verließen in diesem Zeitraum das Werksgelände. 7.400 gehörten dabei dem neuesten Angebot des kalifornischen Pionierunternehmens im Bereich der Elektromobilität an. In der letzten Woche konnte der Konzern einen neuen Rekord vermelden. 5.300 Einheiten des Model 3 konnten die Mitarbeiter herstellen. Dies bedeutet zwar einen neuen Rekord, doch das anvisierte Ziel von 6.000 Stück wurde trotzdem verfehlt.


Was bedeuten diese Zahlen?

Sie helfen dem Konzern dabei, dass er sich von einem Nischenanbieter zu einem Hersteller wandelt, der den Massenmarkt bedienen kann. Dieser Schritt ist wichtig, da sich nun auch die Wahrnehmung und der Blick auf Tesla sich ändern. Das Interesse steigt, weshalb bessere Absatzzahlen möglich sind. Folgerichtig erhöhen sich die Gewinne. Durch die höheren Kapazitäten steigt zusätzlich die Beliebtheit des Wagens bei den Kunden. Dieser ist nun leichter verfügbar, weshalb der Kauf mit weniger Schwierigkeiten und kürzeren Wartezeiten verbunden ist. Experten gehen davon aus, dass das Model 3 zu einem der beliebtesten Elektroautos wird, wenn die Firma die Produktionszahlen halten kann. Dadurch setzt Elon Musk andere Fahrzeughersteller unter Druck, die noch nicht über eine solche ausfeilte Produktionstechnik verfügen.
 

Gefahren und Risiken

Noch nimmt Tesla eine Spitzenposition im Bereich der E-Autos ein. In den USA verfügt der Betrieb über eine Art Monopol, da es keine Konkurrenten gibt. Doch die Autos sind im Vergleich zu anderen Gefährten, die über einen Elektromotor verfügen, relativ teuer. Entdecken andere Hersteller den amerikanischen Markt für sich und platzieren dort ihre Angebote, müssen sich die Kalifornier diesem Konkurrenzkampf stellen und Strategien entwickeln, wie sie weiterhin erfolgreich bleiben. Fahrzeughersteller von Weltrang verfügen über größere Kapazitäten und können diese besser verwenden, wenn sie sich zum Verkauf von Elektroautos entscheiden. Sie können noch effizienter und günstiger die Autos verkaufen, weshalb Tesla hier einen Weg finden muss, wie der langfristige Erfolg gewährleistet ist.
So gibt es Schwierigkeiten mit dem europäischen Markt. Hier können die Verbraucher günstiger Modelle von anderen Anbietern erwerben, weshalb der Absatz von eigenen Pkws dort nicht einfach ist.