Norwegen: kurzsichtig gegen weitsichtig - Bonafide per Januar 2018

Die durchschnittlichen Kursverluste der norwegischen Lachsproduzenten seit Oktober 2017 liegen zwischen 15 und 25 Prozent. Der ausgezeichnete Gesundheitszustand der Fischbestände hat die Biomasse im Q4 2017 und Q1 2018 überraschend ansteigen lassen. 
Norwegen: kurzsichtig gegen weitsichtig
Die durchschnittlichen Kursverluste der norwegischen Lachsproduzenten seit Oktober 2017 liegen zwischen 15 und 25 Prozent. Der ausgezeichnete Gesundheitszustand der Fischbestände hat die Biomasse im Q4 2017 und Q1 2018 überraschend ansteigen lassen. Das aktuell negative Sentiment im Markt ist unserer Meinung nach sehr übertrieben und greift zu kurz.

Bereits für die zweite Jahreshälfte 2018 sowie für 2019 und 2020 erwarten wir deutlich weniger Biomassen-Wachstum, was für eine nachhaltige Erholung der Lachspreise spricht. Aufgrund der attraktiven Bewertungen und hohen Dividendenrenditen halten wir am Exposure in Norwegen fest. Zudem erwarten wir M&A-Aktivitäten, die zusätzliche Musik in den Sektor bringen könnten.

Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig die Diversifikation entlang der ganzen Wertschöpfungskette ist. Für weitsichtige Investoren bietet der Bonafide Global Fish Fund jetzt attraktive Einstiegschancen.

Währungen
Der EUR-JPY-Hedge in der EUR-Tranche wurde aufgelöst.

EU-Parlament für Verbot der Elektrofischerei
Das EU-Parlament hat sich vergangene Woche für ein Verbot der Elektrofischerei (engl. electric pulse fishing) ausgesprochen. «Our Fish» ist unter anderem eine von 18 NGO und Fischereigruppen, die sich stark dafür eingesetzt haben, die «Pulse-Fischerei» in Europa zu verbieten. Dies trifft vor allem die holländische Fischerei, welche etliche Millionen Euro in die Spezialisierung und Ausrüstung investiert hat.

Israelischer Pionier setzt in grossem Stil auf landbasierte Fischzucht
Das Unternehmen AquaMaof erzielte im 2017 einen Umsatz von rund 200 Millionen USD mit Aquakultur-Systemen. Vor rund fünf Jahren änderte das Unternehmen seine Strategie, indem es sich vom Ausrüstungslieferanten zum Investor in Projekte seiner Kunden entwickelte und Miteigentümer bei einer Anzahl von ihnen wurde. 

AquaMaof hat vor rund zwei Jahren eine Meerbrassenfarm mit einer Kapazität von rund 2000 Tonnen in der israelischen Wüste Negev in Betrieb genommen. Im Weiteren sieht das Aqua-Unternehmen vor allem für zwei Arten in der landbasierten Fischzucht eine grosse Zukunft voraus: Atlantischen Lachs und Zackenbarsch. 

Die Stossrichtung von AquaMaof ist klar; weg vom Meer und nah am Markt produzieren. Nicht nur Europa und Südostasien, sondern unterentwickelte Länder wie zum Beispiel Nigeria, die einen riesigen Bedarf nach Fish&Seafood-Produkten haben, stehen ganz oben auf der Liste der potenziellen Kunden.
 

Weitere Informationen auf der Bonafide Website

 

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