Ölkonzern Shell investiert Millionen in deutschen Batteriehersteller Sonnen

In Zukunft wollen Shell und das bayerische Unternehmen in unterschiedlichen Projekten zusammenarbeiten.

Der Ölkonzern Shell beteiligt sich in der insgesamt fünften Finanzierungsrunde im Solar-Start-up Sonnen. Insgesamt sammelte das Unternehmen bis zum heutigen Zeitpunkt 60 Millionen Euro ein, der Großteil stammt vom britischen Ölriesen Shell. Ebenfalls beteiligt sind der amerikanische Technologiekonzern GE, der chinesische Windkonzern Envision sowie andere Investoren.

In Zukunft wollen Shell und das bayerische Unternehmen in unterschiedlichen Projekten zusammenarbeiten. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf den vernetzten Batteriespeichersystemen von Sonnen, als auch der Ladeinfrastruktur.
Diese Zusammenarbeit bestätigt auch den angekündigten Strategiewechsel des Öl- und Gasunternehmens, welches grüner werden möchte und in „Neue Energien” investiert.
 


Aktueller Bericht zu Sonnen vom ZDF



Der Vertriebsgeschäftsführer von Sonnen, Philipp Schröder, gibt bekannt, dass die Ladelösung für Elektrofahrzeuge von Shell in Sonnens virtuelles Kraftwerk eingebunden werden soll. Sonnen hingegen möchte diese strategische Kooperation nutzen, um seinen weltweiten Marktanteil in den USA und Australien zu erhöhen.