Österreichs Staatsanleihen auf Basis der Ethereum-Blockchain

Die österreichische Regierung benötigt frisches Geld für ihren Haushalt und hat sich für die Ethereum-Blockchain als neues Mittel der Wahl entschieden. Über diese findet eine Auktion statt, bei der es zur Veräußerung der Anleihen kommt. Dabei übernimmt die Österreichische Kontrollbank (OeKB) den Live-Blockchain-Notariatsdienst. Es handelt sich dabei um eines der größten Kreditinstitute des Landes. Sie sorgt im Auftrag der Österreichischen Bundesbank (OeBFA) für die Veräußerung der Papiere, welche für den 2. Oktober geplant ist.
 

Auch die Regierung hat diese Technologie wahrgenommen

Der österreichische Finanzminister Hartwig Löger sagte, dass sein Ministerium sich mit dieser neuen Geldform auseinandersetzt und dass die Blockchain-Technologie unabdingbar für die Wirtschaft sei. So hat er die Einrichtung eines eigenen FinTech-Beirats herbeigeführt. Dieser soll passende Strategien für diesen Markt entwickeln, so dass das gesamte Land profitiert.


Die Auktion ist sicher und risikolos für alle Parteien

Durch den hier verwendeten Notariatsdienst, der Blockchain-basiert ist, sind die Geschäfte abgesichert und rechtlich einwandfrei sowie bindend. Schon vor der Auktion gab es Tests des neuen Systems, bei dem es zu keinen Schwierigkeiten kam. Für diesen Zweck kommt es zum Einsatz eines bankeigenen Systems, das für die Beurkundungen von österreichischen Daten zuständig ist. Das Austrian Direct Auction System (ADAS) ist herfür verantwortlich. Der Geschäftsführer der österreichischen Staatskasse, Markus Stix, befürwortet ebenfalls die Nutzung der neuen Technologie. 

Die Kosten für eine solche Marktplatzierung von Anleihen sinken deutlich, wobei sich zusätzlich die Sicherheit erhöht. Da österreichische Staatsanleihen weltweit ein hohes Vertrauen genießen, ist der Erfolg garantiert.