Prognosefähigkeit erhöhen

Mit dem vermögensverwaltenden Fonds Target European L/S haben die Fondsberater Rolf Klein und Lothar Koch (GSAM + Spee Asset Management AG) in den vergangenen 18 Monaten nachgewiesen, dass sich durch den Einsatz von europäischen Small- und Midcap-Werten in Kombination mit einer Absicherung über Largecaps auf der Short-Seite dauerhaft eine überdurchschnittliche Rendite erzielen lässt.


Zugleich arbeiten die Berater dauerhaft an einer Optimierung des Managements. Zuletzt haben Rolf Klein und Lothar Koch die Titelanzahl von 40 bis 60 auf nun etwa 30 begrenzt, um die Allokation stärker zu konzentrieren. Diese Titel werden weiterhin mittels Fundamentalanalyse (Target Scoring-Modell) selektiert. Die Gewichtung der einzelnen Titel im Fonds hat dabei eine gewisse Aussagekraft zum Potenzial der Aktie: Je höher die Gewichtung, desto attraktiver der Wert.


Der Small- und Midcap-Fokus wird künftig durch die behutsame Beimischung von Largecap-Titeln auf der Long-Seite ergänzt. Damit wollen die Fondsberater die Renditemöglichkeiten des Fonds noch weiter erhöhen und temporäre Schwächen bei Nebenwerten auszugleichen, wie sie in den vergangenen Wochen aufgetreten sind. Auf diese Weise lassen sich Renditen für die Anleger dauerhaft sichern.


Ebenso wichtig für die Anleger: Rolf Klein und Lothar Koch binden einen Spezialisten für das Risiko- und Timing-Management ein, um die Prognosen hinsichtlich der Wertentwicklung zu verbessern. Dies folgt einem berühmten Motto, das der US-Präsidentenberater und höchst erfolgreiche Aktionär Bernard Baruch geprägt hat: „Um die Schwankungen der Börsenkurse zu verstehen, ist es wichtig zu erkennen, dass diese nicht durch die Ereignisse als solche beeinflusst werden, sondern von den Reaktionen der Menschen auf diese Ereignisse.”


Eine genaue Untersuchung von historischen Kursverläufen zeigt, dass diese nicht zufällig entstehen, sondern einem bestimmten definierbaren Muster folgen. Ein Wachstumsprozess besteht laut dem Risiko- und Timing-Management immer aus fünf Wellen, woraufhin dieses Wachstum im Anschluss von wiederum drei Wellen korrigiert wird. Die Korrektur hängt dabei von Dauer und Ausprägung der vorangegangenen Impulse ab.


Im Rahmen des professionellen Risiko- und Timing-Managements werden für den Target European L/S fest definierte Regeln umgesetzt, um die an den Kapitalmärkten zu beobachtenden Verhaltensmustern zu erkennen, richtig zu interpretieren, zu berechnen und zu systematisieren. Mit diesen Ergebnissen sollen die Prognosen über die künftig möglichen Kurs- und Marktbewegungen verbessert werden. Die Praxis zeigt, dass diese Prognosen mit einer 80-prozentigen Wahrscheinlichkeit eintreten.


Diese Erkenntnisse fließen dann in die Titelauswahl der Berater mit ein und erweitern die bisherige technische Analyse, die sich vor allem auf Long/Short-Quote konzentriert. Mit dem Risiko- und Timing-Managements sollen insbesondere zwei Ziele erreicht werden: Zum einen sollen Schwächephasen besser vorhergesehen werden, um Rendite zu sichern und das Portfolio frühzeitig um potenzielle Abschwungkandidaten zu bereinigen. Zum anderen lassen sich über den neuen Management-Ansatz auch Kaufoptionen realisieren, indem die Aktien mit dem größten Zukunftspotenzial ermittelt werden.