Saudischer Staatsfonds könnte Teslas Privatisierung mitfinanzieren

Erst letzten Dienstag wurde bekannt, dass PIF, der Staatfonds Saudi-Arabiens, zwischen 3 Prozent und 5 Prozent der Tesla-Papiere hält. Zufall oder nicht? Am selben Tag verkündete Elon Musk via Twitter, Tesla könnte sich demnächst von der Börse verabschieden. Kann Musk tatsächlich derart viel Geld aufbringen, um Tesla von der Börse zu holen? Scheinbar ja - vor allem deshalb, weil einer der Geldgeber der saudische Staatsfonds sein könnte. Doch wie realistisch ist dieses Vorhaben tatsächlich? Glaubt man den Insidern, die Bloomberg mit derartigen Informationen versorgten, so steht bereits fest, dass Tesla demnächst von der Börse geholt wird.

 

Musk benötigt mehr als 60 Milliarden US-Dollar

Der saudische Staatfonds sei „extrem daran interessiert, ein Teil des Investorenpools zu werden“, der am Ende Tesla von der Börse holen soll. Aktuell würden von Seiten des Staatsfonds verschiedene Wege ausgelotet werden. Jedoch sei, so die Insider gegenüber Bloomberg, noch keine Entscheidung gefallen. Auch von Seiten Teslas gab es bislang keinerlei Informationen. Bislang steht fest, dass Elon Musk, der Chef des Unternehmens, rund 20 Prozent aller Tesla-Papiere besitzt und um die 60 Milliarden US-Dollar braucht, wenn er Tesla von der Börse nehmen will. Des Weiteren will der Firmengründer aber auch vermeiden, von einem oder gerade einmal von zwei Geldgebern abhängig zu werden. Ihm sei es, so Insider, weitaus wichtiger, dass das Geld von einer Anlegergruppe kommt.


Es bleibt spannend

Schon vor diesen Gerüchten berichtete CNBC, Musk hätte sich bereits mit den Verantwortlichen aus Saudi-Arabien beraten und auch schon Gefallen daran gefunden, der Staatfonds könnte ein Teil der Investorengruppe sein. Auch das „Wall Street Journal“ befasste sich bereits mit der Thematik - so hätte bereits die SEC, die US-Börsenaufsicht, ein Auge auf Tesla geworfen. Es bleibt also garantiert spannend.