Sehr gutes Jahr 2017 für das QNB Growth Model Portfolio

2017 hat sich als ein positives Jahr für Investitionen herausgestellt, oftmals entgegen der gängigen Meinung. Gut diversifizierte Kunden, die unserem Rat gefolgt sind und ihre Investitionen in das  QNB Growth Model Portfolio  nicht zurückgezogen haben, wurden über die letzten 12 Monate hinweg mit einer Rendite von insgesamt 16,4% (basierend auf US-Dollar) belohnt.

2017 hat sich als ein positives Jahr für Investitionen herausgestellt, oftmals entgegen der gängigen Meinung. Gut diversifizierte Kunden, die unserem Rat gefolgt sind und ihre Investitionen in das  QNB Growth Model Portfolio  nicht zurückgezogen haben, wurden über die letzten 12 Monate hinweg mit einer Rendite von insgesamt 16,4% (basierend auf US-Dollar) belohnt. Tatsächlich hatte diese spezielle Verteilung (30% Anleihen, 70% Aktien, und mit einer ausgeprägten Tendenz zu Wachstumsmärkten, Europa und Asien) den Dezember mit einer Monatsrendite von 1,4% abgeschlossen. Dennoch sind wir immernoch davon überzeugt, dass die Zeit für Rückzug, Ausbezahlung und Investmentpause noch nicht gekommen ist, trotz der offenkundigen Versuchung!

Gelockerte monetäre Rahmenbedingungen bleiben weltweit weiter bestehen (ungeachtet der Zinsanhebungen durch die US-Notenbank) und halten die Preisdynamik gedrückt. Die US-Zinsstrukturkurve wird vom inländischen Lohndruck nur wenig unterstützt. Der Durchschnittswochenlohn stieg in den USA stieg in 2017 von 894 US-Dollar auf 919 US-Dollar (ein dürftiger Anstieg von 2,8%, der sich nach Abzug der Inflation real in nur 0,7% niederschlägt). Entsprechend ist für uns ein nachfragebedingter Auswärtstrend bei den Verbraucherpreisen schwer zu erkennen, da die Beschäftigten weiterhin nur wenig Verhandlungsmacht haben. Auch wenn die 0,7% vollständig für Konsum ausgegeben würden (anstatt angespart zu werden), würde sich das kaum in einem Verkaufs-"Boom" auswirken. Die gleiche Situation herrscht auch auf der anderen Seite des Atlantik. In der Eurozone blieb die Inflationsrate seit November 2017 konstant bei 1,5%, auch nach dem kürzlichen Anstieg der Energiepreise.

Die Botschaft ist deutlich: Die momentane Wettbewerbssituation führt dazu, dass Unternehmen derzeit schlicht keine Preiserhöhungen riskieren können. Nichtsdestototz (und obwohl "herkömmliche" Inflationsraten weit und breit nicht zu erkennen sind), gibt es überzeugende Hinweise auf sich erholende Wirtschaftsindikatoren, und damit einhergehend auf eine verbesserte Haushaltslage.

Aus all diesen Punkten und in Erwartung dreier weiterer Zinsanhebungen ergibt sich, dass unser derzeitiger risikofreudiger Standpunkt nur dadurch leiden könnte, dass die US-Notenbank einen politischen Fehlkurs eingeschlagen hat. Diese Erwartung höherer Zinsen steht nicht im Einklang mit den aus unserer Sicht nur angeblich angespannten Arbeitsmärkten, die (widersinnigerweise) die Preismacht der Unternehmen nicht verstärken. In Anbetracht der Abwsenheit von Inflationsdruck könnte man sich berechtigterweise fragen "Wo besteht da die Dringlichkeit?"

Andernorts (besonders in Asien, aber auch generell in Schwellenländern) lesen wir von Verbesserungen in Ländern und Regierungen, gelungenen Wahlen und dem generellen Glauben an die Erreichbarkeit von Wohlstand. Als Antwort darauf haben wir eine taktische Umverteilung vorgenommen, indem wir 5% unseres Aktienengagements von den USA in Richtung Asia-Pacific verlegt haben.

Abschliesend noch ein paar Worte zum Thema Währungen. Wir konzentrieren uns in der Regel auf 3 wirtschaftliche Rahmenbedingungen in absteigender Reihenfolge ihrer Wichtigkeit: a) die aktuelle Haushaltslage eines Landes, b) dessen Haushaltsüberschüsse und -defizite, und c) die verzinslichen Währungsmittel. Wenn wir nur a) berücksichtigen, genügt es zu sagen, dass die USA in den letzten 12 Monaten ein Defizit von insgesamt 450 Milliarden US-Dollar angesammelt hat.

Im selben Zeitraum überstiegen die Exporte der Eurozone deren Importe um ca 260 Mrd. US-Dollar, während China und Japan Überschüsse im Umfang von jeweils 420 Mrd. US-Dollar bzw. 200 Mrd. US-Dollar verzeichneten. Kurz gesagt: Als "typisches" Handelsunternehmen mit weltweiten Beziehungen hat man derzeit mehr Bedarf an Euro, Renminbi und Yen, als an US-Dollar.