So fahren wir im Jahr 2025

Die Mobilität der Zukunft wird sich maßgeblich verändern. Die Klasse der Verbrennungsmotoren wird langfristig vom Markt verschwinden, autonomes Fahren wir den manuellen Verkehr ablösen und Quantencomputer werden für einen intelligenten Verkehrsfluss sorgen. Zudem können die Endnutzer vom neuen Innenraum der Fahrzeuge profitieren, die aufgrund fehlender Steuereinheiten wesentlich komfortabler werden.

 

Fahrzeugstudien deuten starke Veränderung an

Ein Blick auf die Fahrzeugstudien etablierter Unternehmen verdeutlicht, dass Fahrzeuge in der Zukunft anders als bisher sein werden. Insbesondere sollen sie das Leben des Nutzers vereinfachen. Laut den Aussagen von Wilko Stark, einem Produktionsplaner von Daimler, wird bereits zum Wechsel der aktuellen Dekade mit mehreren Tausend autonomen Fahrzeugen gerechnet. Das primäre Einsatzfeld seinen demnach vor allem Mobilitätsdienstleistungen wie MOIA oder MyTaxi. Dies liegt vor allem an den Lidar-Sensoren, welche besonders teuer sind und somit einen Einsatz im Privatkundensegment unwahrscheinlich machen. Im Prinzip rotieren diese Sensoren bis zu 20 Mal in der Sekunde und feuern Laserstrahlen ab. Sobald diese auf ein Hindernis treffen, werden sie reflektiert und der Sensor kann die aktuelle Entfernung bestimmen. Somit wird ein unfallfreies Fahren ermöglicht, welches primär in den Großstädten anzutreffen sein wird. Neben der höheren Nachfrage kann auch das bessere und hochauflösende Kartenmaterial als Grund für die schnellere Adaption genannt werden.


Fahrzeuge werden neue Konzepte erhalten

Zudem wird es weiterhin Fahrzeuge geben, die dem klassischen Prinzip eines Autos entsprechen. Somit müssen sich Fahrer nicht grundlegend umstellen. Allerdings wird die Anzahl der Mobilitätsdienstleistungen steigen, sodass Kunden nicht mehr zwingend auf ein Fahrzeug setzen müssen. Bestätigt wird diese Annahme vom Kölner Design-Professor Paolo Tumminelli, der davon ausgeht, dass sich die nächsten Fahrzeuggenerationen nicht sehr stark von den heutigen Fahrzeugen unterscheiden werden. Vielmehr werden die Hersteller auch in Zukunft auf die Plattformstrategie setzen, welche nicht einfach verworfen werden kann. Lediglich neue Fahrzeugkonzepte wie elektrobetriebene Fahrzeuge böten genügend Spielraum zum Testen neuer Konzepte. Insbesondere die Sportlichkeit und Geländefähigkeit spielt im Rahmen des autonomen Fahrens eine untergeordnete Rolle. Fahrzeuge wie der von Volkswagen vorgestellte Sedric seinen aufgrund der würfelartigen Form zwar langsamer, jedoch vor allem im Stadtverkehr wendiger und praktischer als aktuelle Fahrzeuge.

Demnach werden Menschen in Großstädten das autonome Angebot nutzen und aktuelle Probleme wie Staus oder lange Ampelschaltungen werden Geschichte sein. Der deutsche Volkswagen Konzern zeigte auf vergangenen Automobilmessen neue Konzepte für Fahrzeuge. Ein besonderes Augenmerk legte das Wolfsburger Unternehmen auf die I.D.-Familie. Hierbei rücken kurze Überhänge, lange Radstände, autonome Technologien und große Innenräume in den Vordergrund. Der gesamte Innenraum entspricht einer Lounge und soll eine angenehme Fahrt ermöglichen. Zudem denkt Volkswagen, dass sich der Elektroantrieb durchsetzen wird. Zudem werden ab 2025 immer mehr Fahrzeuge autonome Technologien unterstützen, welche den Fahrer entlasten.

Allerdings erwarten Branchenexperten, dass die Elektrifizierung nicht bei jedem Fahrzeug zu einem radikalen Designwechsel führen wird. Demnach wird sich ein anderes Design erst bei der Marktreife von autonomen Fahren Level 4, also dem autonomen Fahren trotz eines Fahrers, oder bei dem vollständigen autonomen Fahren der Stufe 5 etablieren. Diese Fahrzeuge brauchen kein Lenkrad mehr, sodass die Designer neue Möglichkeiten zur Gestaltung des Innenraums erhalten. Vor allem der Preis wird zu Beginn ein Hinderungsgrund sein. Ab dem Jahr 2030 könnten diese Fahrzeuge dann auch den Massenmarkt erobern.