Softbank freut sich über Milliardengewinn

Nachdem das indische Startup Flipkart verkauft wurde, konnte die Softbank, ein japanischer Tech-Investor, einen extremen Gewinnsprung im Milliardenbereich verbuchen. Die Strategie, die von Softbank verfolgt wurde, scheint also - der Meinung sind zumindest die Experten - zu 100 Prozent aufgegangen zu sein. Der Gewinn zeigt aber auch eindrucksvoll, dass es sich bei Softbank jetzt schon um den wohl größten Technologieinvestor des Landes handelt. 

 

Aktuell wird der Börsengang vorbereitet - kommt es jetzt also zur größten Neuemission aller Zeiten? 

Softbank konnte mit dem Verkauf der Beteiligung des Onlinehändlers Flipkart einen außergewöhnlich hohen Sprung in die Gewinnzone schaffen. So kletterte der Betriebsgewinn im ersten Quartal auf 715 Milliarden Yen - das sind 5,6 Milliarden Euro und entspricht einem Plus von sagenhaften 49 Prozent. Viele Investoren sind nun der Ansicht, der Gewinnsprung sei ein klares Zeichen dafür, dass die Softbank durchaus vielfältige Investitionen zu Geld machen wird. Aktuell wird zudem auch der langersehnte Börsengang des Konzerns vorbereitet - das könnte zugleich auch die größte Neuemission sein, die man in Japan je dokumentiert habe. Softbank sei also durchaus ein Konzern, der für neue Rekorde sorgen könnte, die mitunter auch für die nächsten Jahrzehnte Bestand haben. Auch die Telekommunikationssparte konnte die Einnahmen, trotz neuer Konkurrenz von Seiten Rakuten, um respektable 4,6 Prozent steigern. 

 

Softbank ist an Alibaba, Uber und WeWork beteiligt 

Die Softbank mutiert immer mehr zu einem der stärksten Technologieinvestoren des Landes. Heute hält der Konzern, der von Masayoshi Son geführt wird, auch Beteiligungen an Alibaba, der größten Konkurrenz von Amazon, Uber, Sprint und auch WeWork, einem Co-Working-Anbieter. Viele Softbank-Mitarbeiter nutzen bereits die WeWork-Arbeitsplätze. Derzeit denkt Konzernchef Son auch darüber nach, die Zentrale komplett in sogenannte WeWork-Büros zu verwandeln