Spannender Ansatz: Mehr laufender Ertrag durch Bonds und CDS

Kern des Fonds „nordIX Treasury plus“ ist ein Investment-Grade-Portfolio aus Unternehmens-, Bank- und Staatsanleihen. Der Fonds liefert stabile Ausschüttungen weit über dem Durchschnitt von hochwertigen Anleihen.

Nicht nur semi-institutionelle Anleger wie Stiftungen oder Pensionskassen benötigen sichere Anlagemöglichkeiten und regelmäßige Ausschüttungen, um ihre Zwecke dauerhaft erfüllen zu können. Auch Privatanleger freuen sich in Zeiten von Nullzins und steigender Volatilität über Erträge, die sie einplanen können. Mit klassischen Zinspapieren wie zehnjährigen Bundesanleihen, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben, ist heute aber kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Daher brauchen Anleger Alternativen, auch abseits von Direktinvestments in Rentenpapiere.

Die Lösung kann ein gut aufgestellter defensiver Fixed Income-Fonds sein, wie ihn die Hamburger Investmentboutique nordIX mit dem „nordIX Treasury plus“ (ISIN: DE000A2DKRH6; WKN: A2DKRH) anbietet. Der Fonds ist kein verkappter Mischfonds, sondern hat tatsächlich keinerlei Aktienanteil. Investiert wird ausschließlich in Anleihen, zusätzlich können Credit Default Swaps (CDS) eingesetzt werden. Bei den Emittenten beschränkt sich der Fonds auf Adressen, deren Bonität mehrheitlich im Investmentgrade-Bereich liegt (durchschnittliches Rating von mindestens A-). Zur Durationssteuerung werden zusätzlich Futures und Zinsswaps eingesetzt.

Der Ansatz: Im Mittelpunkt der Investmentstrategie steht die Maximierung des laufenden Ertrages bei gleichzeitig sehr hoher Kreditqualität und weitgehender Absicherung des Zinsänderungsrisikos durch sehr kurze Duration.

Ausgewogenes Portfolio aus Anleihen und Derivaten

Doch wie funktioniert das Portfoliomanagement beim „nordIX Treasury plus“? Der Investmentprozess des Fonds stellt das Zins- beziehungsweise Spreadeinkommen in den Vordergrund. Auf Basis solider Kreditanalyse, hoher Diversifikation und eines aktiven Laufzeitmanagements bildet das Asset Management-Team um Claus Tumbrägel ein ausgewogenes Portfolio aus Anleihen und Derivaten.

Tumbrägel sagt: „Kern des Fonds ist ein Investment Grade-Portfolio aus Unternehmens-, Bank- und Staatsanleihen, deren Zinsänderungsrisiko durch den Einsatz von Zinsswaps abgesichert wird. Die Anlagekriterien sehen vor, dass das Durchschnittsrating des Fonds nie schlechter als A- sein darf und die Quote BBB-gerateter Anleihen 25 Prozent des Fondsvolumens nicht übersteigt.“

Dreistufiger Investmentprozess

Der nordIX-Anleihenselektionsprozess basiert auf einem dreistufigen Konzept. Die erste Stufe basiert auf den externen Ratings der großen Agenturen, die mittels eines eigenen quantitativen Rating-Modells zusätzlich überprüft werden. Bei bestimmten Abweichungen werde die Anleihe in der Regel nicht gekauft. Die qualitative Bonitätsanalyse als zweite Stufe der Selektion umfasst neben den wesentlichen Kennziffern des Unternehmens auch das Marktumfeld, etwaige Garantiemechanismen und Nachhaltigkeitskriterien. Die Berücksichtigung der „ESG“-Faktoren, „Environment, Social und Governance“, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ist ein wesentliches Element der Titelauswahl. Die dritte Stufe der Selektion beruht auf einer detaillierten Relative-Value-Analyse. Dabei wird überprüft, ob eine Anleihe im Vergleich zu ihrer eigenen Historie oder zur Peergroup als eher günstig oder eher teuer einzustufen ist. Daraus werden die Investmententscheidungen für den Fonds abgeleitet. Ebenso werden die Anleihen mit Kreditausfallversicherungen desselben Emittenten beziehungsweise mit vergleichbaren Emittenten desselben Sektors verglichen. Damit sollen Risiken für das Fondsvermögen weitgehend reduziert werden.

Credit Default Swaps sorgen für Erträge

Damit der „nordIX Treasury plus“ für die Anleger regelmäßig ausschütten kann, setzt das Fondsmanagement neben Anleihen, bei denen über den Primärmarkt auch Neuemissionsprämien vereinnahmt werden, gezielt Credit Default Swaps ein. Diese erwirtschaften oftmals eine im Vergleich zum direkten Investment in die Anleihe eine höhere Prämie (Positive Basis Trades). Der Fonds nutzt darüber hinaus die Tatsache aus, dass der Preis einer CDS-Absicherung mit längerer Laufzeit teilweise signifikant über dem Preis einer Absicherung mit kurzer Laufzeit liegt. Im Rahmen dieser sogenannten Credit Curve Trades erzielt der Fonds einen Ertrag über den Verkauf von CDS-Absicherungen mit längerer Laufzeit bei gleichzeitigem Kauf von kurzlaufenden CDS-Positionen.

Das alles führt dazu, dass der „nordIX Treasury plus“ im Vergleich zu einer durchschnittlichen Anleihe mit A-Rating weitaus höhere Erträge generieren kann. Liegt der Zinsertrag einer europäischen Unternehmensanleihe mit A-Rating derzeit bei allenfalls 0,3 Prozent, beträgt die Rendite im Portfolio des nordIX-Fonds knapp über ein Prozent im Jahr. Für risikoaverse Anleger kann dies also einen spannenden Ansatz darstellen, um auch für die strategische Liquidität eine Verzinsung zu erhalten.