Strategy Defensive: Gut Ding braucht Weile

Das Marktumfeld ist nach wie vor äußerst ungünstig für kurz laufende Anleihen höchster Bonität. Zudem gibt es bis jetzt nur sehr verhaltene Signale seitens der EZB, das Zinsniveau der Eurozone anzuheben. Grund für die zögerliche Haltung der EZB sind hier wohl politische Zwänge, da steigende Euro-Zinsen einige hoch verschuldete Mitgliedsländer der Eurozone in arge Bedrängnis bringen und somit den Fortbestand der Gemeinschaftswährung gefährden würden.

Auf der anderen Seite des Atlantiks treibt die US-Fed die Normalisierung der US-Zinsen hingegen weiter voran. Allerdings hat sich die wachsende Zinsdifferenz zwischen Euro und US-Dollar bis jetzt noch nicht in einem steigenden Dollarkurs niedergeschlagen. Dementsprechend hat auch die mit über 30 % hohe US-Dollar Gewichtung des Strategy Defensive Portfolios noch keinen nennenswerten Performancebeitrag geleistet. Die Turbulenzen an den Aktienmärkten wirkten sich überdies negativ auf die konservative Aktienkomponente des Fondsportfolios aus, so dass auch aus dieser Richtung im März kein positiver Ertrag geliefert wurde.

Doch eine Verlagerung des Investmentschwerpunktes des Quint:Essence Strategy Defensive auf risikoreichere und somit potenziell ertragreichere Papiere kommt wegen des defensiven Charakters des Fonds auch zukünftig nicht infrage. Es stehen also in nächster Zeit keine grundlegenden Veränderungen im Fondsportfolio an. Der Qualitätsinvestmentprozess wird weiterhin konsequent umgesetzt.


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