Strategy Defensive: Qualität hat ihren Preis

Im Jahr 2017 hat der Quint:Essence Strategy Defensive mit -2,73 % p. a. erstmals eine negative Wertentwicklung erzielt. Diese Performance ist ein direktes Resultat der aktuellen Zentralbankpolitik. Der EZB-Negativzins auf kurz laufende Anleihen höchster Bonität (beispielsweise deutsche Staatsanleihen mit Laufzeiten unter 5 Jahren) führt automatisch zu einem Negativertrag solcher Anlagen. 
Im Jahr 2017 hat der Quint:Essence Strategy Defensive mit -2,73 % p. a. erstmals eine negative Wertentwicklung erzielt. Diese Performance ist ein direktes Resultat der aktuellen Zentralbankpolitik. Der EZB-Negativzins auf kurz laufende Anleihen höchster Bonität (beispielsweise deutsche Staatsanleihen mit Laufzeiten unter 5 Jahren) führt automatisch zu einem Negativertrag solcher Anlagen. Genau die Anleihen höchster Bonität stehen aber eigentlich im Fokus des Quint:Essence Strategy Defensive, da er auf Risikominimierung ausgerichtet ist. Die einzige Möglichkeit, den zwangsläufig eintretenden Kapitalverlust zu vermeiden besteht darin, das Risiko zu erhöhen. Die Steigerung des Risikos kann zum Beispiel mit Anleihen schlechterer Bonität, längeren Laufzeiten, einer höheren Aktienquote oder mit Fremdwährungsexposure erreicht werden.

Wir versuchen, in dieser Situation die „am wenigsten schlechten" Alternativen auszuwählen. Konkret bedeutet das, dass wir bei der Bonität keine Abstriche machen, da wir das Risiko schlechter Schuldner für zu hoch halten. Auch längere Laufzeiten halten wir gegenwärtig für gefährlich, weil es in Anbetracht des aktuellen Niedrigzinsumfelds sehr wahrscheinlich ist, dass die Zinsen zukünftig stark steigen werden. Bei längeren Laufzeiten drohen dann hohe Kursverluste. Wir halten es daher für zielführender und der geringen Risikotoleranz der defensiven Anleger entsprechender, die Aktienquote und die Fremdwährungsexposure zu erhöhen.

In den vergangenen Jahren ist es uns auf diese Weise gelungen, dem „EZB-Effekt" zu entgehen und die Kaufkraft unserer Anleger zu erhalten. Diese Strategie ist im Jahr 2017 nicht aufgegangen. Insbesondere die Schwächung des US Dollars im Verhältnis zum Euro hat sich negativ auf die Fondsperformance ausgewirkt und konnte auch von den im Portfolio befindlichen Aktien nicht ausgeglichen werden.
 
Hauptanlageziel der Investoren im Strategy Defensive ist der Kapitalerhalt. Wir halten daher - trotz des in 2017 unerfreulichen Ergebnisses - die starke Risikobegrenzung des Fonds weiterhin für richtig. Wir sind überzeugt, dass unseren Anlegern damit langfristig am besten gedient ist. 
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