Strategy Defensive: Viel Disziplin & Geduld

Obwohl sich die Volatilität der Märkte seit Januar dieses Jahres auf einem höheren Niveau hält, gab es noch keine echte Korrektur. Der Aktienmarkt verweilt dank niedrigzinsbedingter Alternativlosigkeit immer noch auf hohem Niveau. Im Anleihenmarkt ist ebenfalls noch keine Normalisierung eingetreten. Folglich herrscht weiterhin eine Situation, in der mit kurz laufenden Anleihen guter Bonität kein Blumentopf zu gewinnen ist. Dieser Zustand spiegelt sich auch in der unspektakulären Februar-Performance des Quint:Essence Strategy Defensive wider. Mit einem Anteilspreisrückgang von 0,88 % im Februar steht der Fonds nun bei einer Performance von -2,34 % seit Jahresanfang.
 
Trotz dieser für die konservativen Anleger des Strategy Defensive eher unerfreulichen Entwicklung sehen wir keinen Anlass, das Fondsportfolio zu verändern. Mit Anleihen schlechterer Schuldner die Rendite zu steigern, steht im Widerspruch zum defensiven Charakter des Fonds. Ebenso inakzeptabel ist es für uns, die durchschnittliche Laufzeit der im Portfolio befindlichen Anleihen zu verlängern. Hier ist im gegenwärtigen Zinsumfeld das Zinsänderungsrisiko, also die Gefahr potenzieller Kursverluste der Anleihen aufgrund steigender Zinsen, viel zu hoch.

Auch eine noch stärkere Beimischung konservativer Aktien kommt bei einer gegenwärtigen Gewichtung von fast 17 % des Gesamtportfolios und angesichts der aktuellen Aktienmarktbewertungen nicht infrage. Wir werden der Versuchung, den defensiven Charakter des Fonds der Renditejagd zu opfern, weiterhin widerstehen. Denn wir sind überzeugt, dass in Zeiten wie diesen den Interessen unserer defensiven Anleger mit Disziplin und Geduld am besten gedient ist.