Strategy Defensive: Weniger ist manchmal mehr

Auch Anfang des Jahres 2018 standen Anleihen höchster Bonität mit geringem Zinsänderungsrisiko bei Anlegern nicht hoch im Kurs. Zu groß war die Versuchung den "Risiko Express" des billigen Geldes noch ein Stückchen weiter zu reiten. Dementsprechend musste der Quint:Essence Strategy Defensive im Januar einen weiteren Anteilspreisrückgang von knapp 1,5 % hinnehmen. Allerdings konnte der Fonds Ende Januar dank der plötzlich aufkommenden Volatilität dann doch noch seine Tugenden demonstrieren: Falls die wilde Fahrt der Märkte nur der Auftakt einer anstehenden Marktkorrektur war, dann dürften sich bald viele Anleger nach einem stabilen, wenn auch kurzfristig mit begrenzter Negativperformance unattraktiv erscheinenden Portfolio sehnen.

Es besteht kein Zweifel, dass sich das Marktumfeld in den vergangenen Tagen verändert hat. Mit dem enormen Volatilitätszuwachs ist auch das allgemeine Risiko gestiegen. Die extrem konservative Ausrichtung des Defensive Portfolios ist demnach wichtiger denn je. Es wird sich in absehbarer Zeit also nichts Grundlegendes an der strategischen Portfoliozusammensetzung des Fonds ändern. Auf Einzelpositionsebene haben wir in den vergangenen 4 Wochen folgende Veränderungen vorgenommen: Unser Engagement in der deutschen Immobiliengesellschaft Vonovia SE haben wir beendet und die frei werdenden Mittel in Anteilen der Deutsche Telekom AG und der japanischen Immobiliengesellschaft Advance Residence Investment Corp. reinvestiert. Von dieser Umschichtung versprechen wir uns höhere Erträge sowie eine weitere Diversifizierung des Portfolios.

Sollten die Märkte mit dem Rückenwind der Zentralbanken weiter steigen, bleibt es vorerst unerfreulich für Anleger des Defensive Fonds. Falls sich aber die Zinslandschaft schneller als erwartet normalisiert, bietet der Quint:Essence Strategy Defensive sicherlich einen guten Schutz für das Kapital seiner Anleger.