Steuererklärung 2017: Zehn Vorteile der elektronischen Steuererklärung

Bis Ende Mai ist noch Zeit, dann muss die Steuererklärung für 2017 eingereicht werden. Für diese ungeliebte Aufgabe greifen immer noch 50 % der Arbeitnehmer zu Stift und Papier.

Das Ausfüllen des schier endlos erscheinenden Vordruckes ist zeitaufwendig und anstrengend. Für Laien schwer verständliche Vorgaben und noch schwierigere Ausfüllhilfen machen die Steuererklärung zu einem Vorhaben, das schnell ein ganzes Wochenende in Anspruch nimmt. Kein Wunder, dass viele Arbeitnehmer die Erklärung gar nicht erst machen, wenn sie nicht dazu verpflichtet sind. Damit verschenke Sie jedoch bares Geld.

Immerhin 90 % aller Steuerzahler können durch die Abgabe der Steuererklärung mit einer Erstattung der zu viel gezahlten Steuern rechnen. Häufig genügen schon die Aufwendung für Fahrten zum Arbeitsplatz und die Inanspruchnahme der durch den Staat eingeräumten Pauschalen.

Einen einfachen und schnellen Weg zu Ihrer Erstattung bietet die elektronische Steuererklärung. Die zehn größten Vorteile dürften selbst den größten Kritiker überzeugen, Stift und Zettel gegen Tastatur und Monitor zu tauschen.

1. Daten nur einmal eingeben
Die Datenübernahme aus vorherigen Erklärungen ist der wahrscheinlich größte Vorteil von Steuertools. Der Löwenanteil an Arbeit ist damit schon getan. Feste Daten wie Arbeitgeber, Wohnanschrift und Kontoverbindung stehen bereits im Formular.

2. Steuererklärung persönlich angepasst
Gute Steuertools fragen zu Beginn der Ausfüllarbeit Eckdaten ab. Dadurch werden nicht notwendige Punkte im Vorfeld ausgeblendet. Während der Eingabe rechnen die Programme mit. Sind Höchstgrenzen gültig, wie zum Beispiel bei Versicherungsbeträgen, gibt das Programm an, wann die Eingabe beendet werden kann. Weitere Einträge hätten ohnehin keine höhere Erstattung zur Folge.

3. verlängerte Abgabefrist
Arbeitnehmern, die ihre Steuererklärung elektronisch erfassen, räumt das Finanzamt zwei Monate mehr Zeit bis zur Abgabe ein. Zusätzlicher Aufschub wird nur dem gewährt, der einen Steuerberater oder den Lohnsteuerhilfeverein zurate zieht.

4. Anzeige der Erstattung in Echtzeit
Während der Eingabe von Daten wissen, ob und welche Rückzahlung zu erwarten ist? Die elektronische Steuererklärung zeigt es an. Das motiviert, bei der Sache zu bleiben.

5. Kontrolle bei der Eingabe
Mögliche Fehler erkennt Steuersoftware bereits bei der Eingabe. Dadurch sind Korrekturen vor Abgabe an das Finanzamt möglich. Das ist für alle Seiten von Vorteil.

6. mögliche Mehrwerte
Steuerprogramme schließen von erfassten Daten auf mögliche Aufwendungen und weisen darauf hin. So können Mieter zum Beispiel haushaltsnahe Dienstleistungen aus der Nebenkostenabrechnung geltend machen. Hätten Sie das gewusst?

7. automatische Zuweisung in die richtige Zeile
Oft ist der Laie überfordert, wenn es darum geht, Aufwendungen an der korrekten Stelle einzutragen. Steuerprogramme lassen Fragen zu und leiten automatisch in die korrekte Zeile.

8. voranschreitende Technik
Neueste Entwicklungen von Steuertools bieten die Möglichkeit, aus fotografierten Belegen automatisch eine Steuererklärung zu erstellen. Diese muss dann nur abschließend auf Fehler geprüft werden. Noch sind die meisten Programme nicht sicher genug für den echten Einsatz, aber der Einsatz ist absehbar.

9. preiswerte Lösung
Steuersoftware ist preiswerter, als häufig gedacht. Ein gutes Tool mit Standardfunktionen liegt um die 10 Euro. Umfassendere Software gibt es schon für circa 20 Euro. Das ElsterFormular der Finanzämter ist gar kostenfrei, bietet jedoch bis auf die Erleichterung der Eingaben kaum einen Mehrwert.

10. steuerlich absetzbar
Die Kosten der Steuersoftware können bis zu einer Höchstgrenze von 100 Euro bei der Steuererklärung angesetzt werden. Das und wo die Kosten einzutragen sind, wird Ihnen die Software sicher mitteilen.