Technische Analyse DAX 30: "Alles in Butter"...

Am langfristigen Chartbild (Grafik 1) ist weiterhin sehr deutlich zu erkennen, dass der DAX 30 trotz der aktuellen Debatte bezüglich möglicher US-Strafzölle seinen übergeordneten Aufwärtsmodus nie verlassen hat. Heute werden um 13:30 Uhr mit Spannung die US-Verbraucherpreise erwartet. Diese könnten einen kleinen Aufschluss darauf geben, wie sich die US-Notenbank Federal Reserve bei ihrer kommenden Sitzung verhalten könnte. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist nach wie vor – bilderbuchmäßig - intakt. Erst Kurse unter 11.800 Punkten könnten diesen ins Wanken bringen. Diese Marke wurde zuletzt zwar angelaufen, aber nicht getestet. Am 05.03.2018 lag das Tagestief bei 11.831. Eine „White Marobuzo“- Formation ließ aber keinen Zweifel am Halten der 11.800 ́er Marke. Langfristig ist somit „alles in Butter“. Kurz- bis mittelfristig ist weiterhin mit einer erhöhten Schwankungsbreite an den Börsen zu rechnen. Die Absicherungen mittels Stopp-Loss sollten unbedingt beibehalten werden. Operative Einstiege haben sich bereits durch das Halten der 12.232 (vgl. D&R-Analysen) ergeben. Nun muss man genau beobachten, wie sich der deutsche Leitindex bei 12.489 / 12.500 verhält. Der MACD hat sich erholt – analog zur Slow-Stochastik. Der Abwärtsdruck scheint passé. Der deutsche Leitindex setzte seine Stabilisierung über 12.000 weiterhin deutlich fort. 

 

  • Nächste charttechnische Widerstände: 12.489, 12.722, 12.951

  • Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 12.232, 12.067, 11.930, 11.878, 11.831

  • Oberes Bollinger-Band: 12.657, Mittleres Bollinger-Band: 12.331 und Unteres Bollinger-Band: 12.005
  • 90-Tage-Linie: 12.938 und 200-Tage–Linie: 12.720 sowie: 21-Tage-Linie: 12.320
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Indikatoren: MACD: neutral | RSI: neutral I Slow-Stochastik: neutral I Momentum: steigt wieder an
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In Summe: positiv (Primärtrend)

  • Volatilität (VDAX-NEW): 17,10

  • Die heutige Eröffnung um 09:00 Uhr lag bei 12.332 Punkten

  • (Trailing-) Stop-Loss: 12.232, 12.067, 11.930, 11.878, 11.831 (je nach individueller Risikoaffinität) 

Quelle: Guidants

von Martin Utschneider