Technische Analyse DAX 30: Die Bullen schlagen zurück

Der deutsche Leitindex stieg im gestrigen Handel um 1,49% und schloss bei 12.090 Punkten.

Der deutsche Leitindex stieg im gestrigen Handel um 1,49% und schloss bei 12.090 Punkten. Die 12.000er Marke ist zurück erobert und die besagte Unterstützung bei 11.934 hat somit auch gehalten. Das gestrige Intraday Reversal mit einem Selling Climax könnte der Start für eine deutliche Gegenbewegung sein. Viele Investoren scheinen gestern die Reißleine gezogen zu heben. Die Panik vor Handelsbeginn, die kurzzeitig den Future auf den DAX auf 11.725 fielen ließ deutet daraufhin. Die Spekulation über mögliche Strafzölle scheinen vorerst überzogen und müssen erst durch weitere Beschlüsse bestätigt werden. Die technische Konstellation hat sich durch das Verteidigen der 11.934 und der 12.000er Marke deutlich verbessert. Der Boden für die Gegenbewegung ist gelegt. Diese sollte wieder die 200-Tage-Linie (12.730) als Ziel haben. Die kommende Handelstagen müssen nun eine Stärke im DAX 30 zeigen. Auch der wieder erstarkte Euro sollte die Gegenbewegung nicht stören. Im Gegensatz zur ersten Gegenbewegung könnte diese die 200-Tage- Linie erreichen. Kurse oberhalb der wichtigen Marke 11.934 und 12.000 sollten positiv interpretiert werden. Erst ein Unterhandeln der 11.934 würde das dargestellte Szenario revidieren. 

 

  • Nächste charttechnische Widerstände: 12.232, 12.489, 12.722, 12.951, Oberes Bollinger-Band: 13.490
  • Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 12.067, 11.930

  • Mittleres Bollinger-Band: 12.657 und Unteres Bollinger-Band: 11.823

  • 90-Tage-Linie: 12.951 und 200-Tage–Linie: 12.730 sowie: 21-Tage-Linie: 12.394 
  • Indikatoren: MACD: neutral | RSI: leicht überverkauft I Slow-Stochastik: neural I Momentum: fallend
  • In Summe: neutral (Primärtrend)
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Volatilität (VDAX-NEW): 24,17

  • Die heutige Eröffnung um 09:00 Uhr wird um die 12.180 erwartet. 
  • (Trailing-) Stop-Loss: 12.003, 11.930, 11,500 (je nach individueller Risikoaffinität) 

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg